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Trump-Kandidatin Ex-Monsanto-Managerin soll US-Tierschutzbehörde leiten

Donald Trump nominiert Aurelia Skipwith als Leiterin der US-Tierschutzbehörde. Die Ex-Managerin arbeitete sechs Jahre beim Agrarkonzern Monsanto.
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Bis zum Amtsantritt Donald Trumps war die Arbeit der US-Tierschutzbehörde auf Artenschutz ausgerichtet, danach schwenkte sie auf einen jagdfreundlichen Kurs um. Quelle: dpa
US-Präsident Donald Trump

Bis zum Amtsantritt Donald Trumps war die Arbeit der US-Tierschutzbehörde auf Artenschutz ausgerichtet, danach schwenkte sie auf einen jagdfreundlichen Kurs um.

(Foto: dpa)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will eine frühere Managerin des Agrarriesen Monsanto zur Leiterin der Tier- und Naturschutzbehörde FWS machen. Er nominiere Aurelia Skipwith für den Posten, teilte er am Dienstag in Washington mit. Skipwith leitet seit 2017 die Naturschutzabteilung des Innenministeriums, die den FWS politisch berät. Sie soll die erste vom Senat bestätigte FWS-Chefin seit Trumps Amtsantritt im Januar 2017 werden, der Posten ist vakant.

Skipwith arbeitete sechs Jahre bei Monsanto, zuletzt als Managerin für nachhaltige Landwirtschaftspartnerschaft. Der Fish and Wildlife Service wurde bis August vom stellvertretenden Direktor Greg Sheehan geleitet, der die bis zum Amtsantritt Trumps auf Artenschutz ausgerichtete Arbeit der Behörde programmatisch auf einen jagd- und wirtschaftsfreundlichen Kurs umsteuerte.

Er schlug vor, bedrohten Tierarten nicht mehr wie bisher automatisch denselben Schutz zu gewähren wie erheblich gefährdeten Arten. Richtlinien zum Schutz von Lebensräumen sollen gelockert werden. Tierschützer befürchten eine Aushöhlung des Gesetzes zum Schutz gefährdeter Arten.

Republikaner waren von Sheehans Vorschlägen begeistert, vor allem jene, nach deren Ansicht das geltende Tierschutzrecht für die Blockade wirtschaftlicher Entwicklung missbraucht wird. Innenminister Ryan Zinke wollte Sheehan zum FWS-Chef machen. Das scheiterte daran, dass Sheehan nicht einen geforderten wissenschaftlichen Abschluss hat.

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