Trump vor Entscheidung zu Klimaabkommen So bearbeitet die Welt den potenziellen Klimakiller

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Apple und Microsoft schaltet Anzeigen
„Ich hoffe, dass er uns nicht alle tötet"
Donald Tusk
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Kurz vor der Entscheidung aus Washington zum Pariser Klimaabkommen hat EU-Ratspräsident Donald Tusk einen öffentlichen Appell an US-Staatschef Donald Trump gerichtet. „Bitte verändern Sie das (politische) Klima nicht zum Schlimmeren“, erklärte Tusk am Donnerstagmorgen über Twitter an die Adresse Trumps.

Jean-Claude Juncker
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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ruft dazu auf, den etwaigen Ausstieg der USA aus dem Klimavertrag nicht zu überdramatisieren. Zwar wäre dies nicht gut. Europa habe jedoch einen Anspruch auf eine natürliche Führungsrolle im Klima-Prozess.

Sigmar Gabriel
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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel warnt beim Deutschen Städtetag vor den Folgen eines Austritts der USA aus dem Klimaabkommen. Wenn dieses scheitere, dann heiße das, dass sich Wüsten ausbreiteten und es Krieg und Bürgerkrieg um Wasser gebe. Das wiederum werden Folgen für Flüchtlingsbewegungen haben.

Martin Schulz
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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will im Falle eines US-Ausstiegs aus dem Klimavertrag über die Handelsbeziehungen sowie Wettbewerbsverzerrungen sprechen.

Li Keqiang
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Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kündigt die Umsetzung der internationalen Klimaziele in nationale Gesetze an. Die Bekämpfung des Klimawandels liege auch im Interesse seines Landes, sagt er nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. Li bekennt sich erneut zum Pariser Abkommen.

Boris Johnson
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Auch der traditionell enge US-Verbündete Großbritannien fordert von US-Präsident Donald Trump ein Bekenntnis zum Klimaschutz. Außenminister Boris Johnson sagte am Donnerstag dem Sender Sky News, noch habe Trump seine Entscheidung über einen Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen nicht bekanntgegeben. Sein Land versuche weiterhin auf allen Ebenen, Einfluss auf die USA auszuüben, den Klimawandel ernst zu nehmen. Die Vereinigten Staaten müssten weiter eine führende Rolle bei dem Vorhaben einnehmen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern. 

Elon Musk
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Tech-Milliardär und Star-Unternehmer Elon Musk hat angekündigt, seine Beraterfunktion für US-Präsident Donald Trump im Falle eines US-Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen aufzugeben. Sollte es so kommen, habe er „keine Wahl“, teilte der Chef des Elektroautobauers Tesla am Mittwoch (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Musk ist bislang mit einer Reihe anderer US-Konzernchefs in verschiedenen Gremien vertreten, die Trump in Wirtschaftsfragen beraten sollen.

Gabriels Parteikollegin Barbara Hendricks gab sich wesentlich entspannter. „Paris ist nicht tot“, sagte sie dem RBB. „Acht Jahre würde das Weltklima auch noch überstehen ohne die Vereinigten Staaten“, sagte sie unter Hinweis auf die maximale Amtszeit eines amerikanischen Präsidenten.

Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker rief dazu auf, den etwaigen Ausstieg der USA aus dem Klimavertrag nicht zu überdramatisieren. Zwar wäre dies nicht gut. Europa habe jedoch einen Anspruch auf eine natürliche Führungsrolle im Klima-Prozess. EU-Ratspräsident Donald Tusk appellierte an Trump: „Bitte verändern Sie das (politische) Klima nicht zum Schlimmeren“, erklärte Tusk über Twitter an die Adresse Trumps.

Russland bekannte sich am Donnerstag zum Pariser Klimavertrag. Ohne wichtige Unterzeichnerstaaten werde das Abkommen nicht so effektiv sein, teilte das Präsidialamt in Moskau mit. Und sogar der traditionell enge US-Verbündete Großbritannien fordert von Donald Trump ein Bekenntnis zum Klimaschutz. Außenminister Boris Johnson sagte dem Sender Sky News, noch habe Trump seine Entscheidung über einen Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen nicht bekanntgegeben. Sein Land versuche weiterhin auf allen Ebenen, Einfluss auf die USA auszuüben, den Klimawandel ernst zu nehmen. Die Vereinigten Staaten müssten weiter eine führende Rolle bei dem Vorhaben einnehmen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern.

Diese Forderung unterstützen auch US-Großkonzerne wie Apple und Microsoft, die in großformatigen Zeitungsanzeigen zum Verbleib der USA im Pariser Klimaschutzabkommen aufgerufen haben. In ganzseitigen Annoncen, die am Donnerstag in der „New York Times“ und dem „Wall Street Journal“ erschienen, mahnen die Unternehmen Trump „dringend“, den Klimapakt nicht aufzukündigen. Der Klimawandel schaffe Geschäftsrisiken, von der Teilnahme am Pariser Abkommen profitiere die US-Wirtschaft in vieler Hinsicht.

Zu den Unterzeichnern des Appells zählen Konzerne verschiedener Branchen, darunter etwa auch Facebook, Levi Strauss, Morgan Stanley, Mars, Tiffany, Intel oder Unilever. Zuvor hatten bereits die Chefs von mehr als 600 Unternehmen Trump in einem offenen Brief aufgerufen, nicht am Klimapakt zu rütteln.

Wie der Klimawandel die Erde verändert
Zerstörerische Naturgewalten
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Der Klimawandel ist längst da, auch hierzulande. Hochwasser (hier 2016 im niederbayerischen Simbach) und andere auf Wetterextreme zurückführbare Naturkatastrophen haben in den vergangenen Jahren Milliardenschäden angerichtet. Und wir müssen uns darauf einstellen, dass solche Extreme häufiger und heftiger werden. Ein Überblick über das, was Forscher für die Zukunft erwarten.

Unwetterschäden in Süddeutschland
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Ein vor wenigen Tagen vorgestelltes Handbuch mit Beiträgen von mehr als 100 Wissenschaftlern rechnet vor, dass klimabezogene Naturgefahren zwischen 1970 bis 2014 volkswirtschaftliche Schäden von über 90 Milliarden Euro verursacht haben. Tendenz steigend. Unter anderem rechnen Klimaforscher...

Mehr Stürme
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...mit einer Zunahme von Stürmen über der Nordsee und Nordwestdeutschland.

Steigende Meeresspiegel
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Weltweit sind Küstenregionen und Inselstaaten zudem durch den Anstieg der Meeresspiegel gefährdet.

Saure Meere
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Das Treibhausgas Kohlendioxid lässt die Ozeane versauern. Das von den Meeren aufgenommene Gas gefährdet unter anderem weltweit Korallenriffe, die als Kinderstube von Fischen und anderen Meerestieren, aber auch als Touristenmagnet wichtige Wirtschaftsfaktoren sind.

Häufige Hitzewellen
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Hitzewellen im Sommer haben sich in Westeuropa seit 1880 verdreifacht – und diese Entwicklung dürfte sich noch deutlich verschärfen. In Deutschland stiegen die Temperaturen von 1881 bis 2014 im Jahresdurchschnitt um 1,3 Grad. Vor allem für chronisch Kranke, Alte und Allergiker ist diese Entwicklung bedrohlich.

Warme Winter
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Damit geht einher, dass frostige Winter mit viel Schnee in unseren Breiten immer seltener werden. Für Regionen, die vom Wintertourismus leben, könnte das herbe Einbußen bedeuten.

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54 Kommentare zu "Trump vor Entscheidung zu Klimaabkommen: So bearbeitet die Welt den potenziellen Klimakiller"

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  • @Herr Helmut Metz
    Klar, und der Bericht in den Tagesthemen gestern abend über die Küste Ghanas? ... ist auch alles frei erfunden. Kein Zusammenhang nirgends.RAUBBAU und CO2, zwei völlig getrennte Themen.

  • Was da so alles an Fakten behauptet wird, macht jeden Untersuchungsausschuss unnötig.

  • Sie reden dauernd von "Marionetten" ... Wen meinen Sie damit eigentlich?

    Trump hat Kontakte zur Mafia. Und zu russischen Geheimdiensten. TRUMP ist die Marionette. Gegen Trump wird wegen Landesverrat ermittelt. Trump hat massenweise Prozesse gegen Geschäftspartner geführt, die ihm Betrug vorgeworfen haben. Wie kommen Sie auf die abstruse Idee, ausgerechnet dieser korrupte Bauunternehmer, der unter dubiosen Umständen vor dem Bankrott gerettet wurde, dass dieser Mann irgend etwas im Sinne der Allgemeinheit bewegen wollte? Trump ist die Marionette.

  • @Herr Otto Berger

    Besten Dank für die Links. hatte die kurzfristige Debatte aktuell nicht vor mir.

    Lag vielleicht am dunklen Schatten des Klimawandels :)

  • @ Herr Tomas Maidan ..."Trump begeht einen Irrsinn, der von Politkern aus aller Welt kritisiert wird."
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    Das Problem derjenigen, die "HINTER-DEN-KULISSEN" stehen, ist, dass Mr. Trump (noch) nicht als Marionette funktioniert und deshalb wird Mr. Trump von Politikern aus aller Welt so heftig kritisiert, dass man durchaus der Ansicht sein kann, dass diese Politiker Marionetten sind.

  • Die Bomben auf Syrien habe ich auch nicht verstanden. Aber davon mal abgesehen, können wir wirklich froh sein, dass mit der neuen US-Regierung endlich Vernunft in so manche hysterische Debatte, wie etwa die um das Co2 einkehrt.
    Die Profiteure, z.B. die "Wissenschaftler" mit ihren hochdotierten Gefälligkeitsstudien, kann diese Entwicklung naturgemäß nicht freuen.

  • @ Herr Peer Kabus ....... Hier noch ein Link zum Thema "Bundeswehr im Inneren"
    http://www.zeit.de/news/2017-01/07/terrorismus-streit-um-einsatz-der-bundeswehr-im-inneren-07092803

    und zur Beruhigung der SPD-Kritiker am Bundeswehreinsatz im Inneren :

    http://www.huffingtonpost.de/2016/09/17/von-der-leyen-muslime-bundeswehr-unverzichtbar_n_12058710.html

    Der muslimische Anteil des Bundeswehr-Personals steigt ständig und es soll lt. dem Innenminister auch nur um "Objektschutz" gehen. (Nochmals : All das kann natürlich nur nach einer GG-Änderung geschehen)

  • Hallo Herr Maidan...ich denke nicht dass der Klimaschwindel irgend etwas mit Umweltschutz zu tun hat.

    Die Klimaschwindelfunktionäre, scheinen sich eher über den eigenen Unsinn lustig zu machen...Greenpeace Funktionäre die mit dem Flugzeug zur Arbeit pendeln, ein Klimanobelpreisträger dessen Haus 80 x soviel Strom verbraucht wie ein Durchschnittshaushalt in Deutschland, andere die erster Klasse zum Cricketspiel fliegen.

    Die Bezeichnung "Wissenschaftler" für die IPCC Funktionäre ist sicherlich passend. Die meisten der IPCC Funktionäre haben einen Geistes-, oder Gesellschaftswissenschaftlichen Abschluss.

  • << So, nun haben Sie hier alles schön mit Nebelkerzen vollgespammt. >>

    Nett, wie Sie sich hier neuerdings selbst beschreiben, Herr "Maidan". Sehr treffend!


    Tatsache ist im übrigen, dass der "Klimawandel" ein gewaltiger, von Menschenhand verursachter Schwindel ist. Wer immer noch daran glaubt, soll selig werden.

  • So, nun haben Sie hier alles schön mit Nebelkerzen vollgespammt.

    Tatsache ist, dass Ihr Idol, der unfeine Herr Donald, die katastrophalste politische Entscheidung vieler Jahre fällt - den Ausstieg aus dem Klima-Schutz-Programm. Ein Programm auf das zwei Generationen von Umweltschützern hin gearbeitet haben. Ein Programm, für dessen Erhalt sich alle Wissenschaftler aussprechen.

    Trump begeht einen Irrsinn, der von Politkern aus aller Welt kritisiert wird.

    Trump ist eine Katastrophe, und es wird Ihnen nicht gelingen, mit Mimmimmi gegen Schulz und Merkel dieses unverantwortliche Handeln schönzureden. Ganz blöde sind wir noch nicht!

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