Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Tschechien Palästinenser entschuldigen sich für Waffenlagerung

Nach einer Explosion in der diplomatischen Vertretung in Prag haben sich die Palästinenser bei Tschechien entschuldigt – für illegale Waffen, die die Polizei in dem Haus fand. Man habe aber nichts Illegales getan, hieß es.
Kommentieren
Am 1. Januar explodierte ein Safe in der palästinensischen Botschaft in Prag. Quelle: dpa

Am 1. Januar explodierte ein Safe in der palästinensischen Botschaft in Prag.

(Foto: dpa)

Prag Die palästinensischen Behörden haben sich bei Tschechien für illegale Waffen entschuldigt, die in dem Gebäudekomplex ihrer diplomatischen Vertretung in Prag gefunden wurden. Dort war am 1. Januar bei der Explosion eines möglicherweise mit Sprengfallen versehenen Safes der Botschafter Dschamal al-Dschamal tödlich verletzt worden. In einer Erklärung teilte das tschechische Außenministerium am Dienstag mit, die Palästinenser hätten versprochen, Maßnahmen zu ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die Polizei hatte nach der Explosion zwölf nicht registrierte Waffen in dem Botschaftsgebäude gefunden, die nach Angaben Tschechiens einen Verstoß gegen internationale Verpflichtungen darstellten. Die Palästinenser hatten allerdings erklärt, die Waffen seien nicht illegal und stammten aus der Zeit des Kalten Kriegs.

Weshalb der Safe explodierte, ist nach wie vor unklar. Als wahrscheinlich gilt, dass der Botschafter fahrlässig handelte.

  • ap
Startseite

0 Kommentare zu "Tschechien: Palästinenser entschuldigen sich für Waffenlagerung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote