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Tschetscheniens Rebellen - Gefahr für Olympia-Athleten Basajew droht Anschläge in Moskau an

Tschetschenische Rebellen haben am Dienstag das Internationale Olympische Komitee vor einer Vergabe der Olympischen Spiele 2012 an Moskau gewarnt. Sie kündigten Anschläge an, sollte die russische Hauptstadt Austragungsort werden. Favorit des IOC ist allerdings ein anderer Ort.
Olympia-Werbung Moskaus auf auf dem Roten Platz. Foto: dpa

Olympia-Werbung Moskaus auf auf dem Roten Platz. Foto: dpa

HB MOSKAU. Es sei keineswegs ausgeschlossen, dass auch Sportler ins Visier der Kämpfer gerieten, teilten die Rebellen von Schamil Basajew auf einer Internetseite mit. „Keiner kann die Sicherheit der Athleten garantieren, selbst wenn wir unsere Anschläge in Moskau sehr umsichtig ausführen“, hieß es in der Erklärung. Dass es in der Stadt erneut Bombenanschläge der Rebellen geben werde, stehe außer Frage. „Die Olympischen Spiele interessieren uns nicht besonders. Unser Volk hat andere Probleme“, erklärte Basajew weiter. Nur Allah wisse, ob Russland im Jahr 2012 überhaupt noch existiere.

Basajew wurde in der Vergangenheit für eine Vielzahl von Anschlägen sowie das Geiseldrama von Beslan verantwortlich gemacht, bei dem im September mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen waren. Auf den meistgesuchten Mann Russlands ist ein Kopfgeld von zehn Mill. Dollar ausgesetzt.

Bei verschiedenen Angriffen von Rebellen sind in den südrussischen Kaukasusrepubliken Dagestan und Tschetschenien nach offiziellen Angaben vom Dienstag vier Menschen getötet worden. In der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala explodierte der Polizei zufolge am Dienstag eine Bombe vor einer kleineren Polizeistation und riss zwei Polizisten in den Tod. Ein weiterer Sicherheitsbeamter sowie ein Passant seien verletzt worden. Erst am Freitag waren in Machatschkala bei einer Explosion - zu der sich eine islamistische Gruppe bekannte - zehn Soldaten ums Leben gekommen. Wiederholt ist in die von Moslems dominierte Region auch die Gewalt aus dem benachbarten Tschetschenien übergeschwappt, wo Separatisten seit rund zehn Jahren für die Unabhängigkeit von Russland kämpfen.

Auch dort kam es erneut zu Zwischenfällen. Nach Polizeiangaben überfielen Kämpfer im krisengeschüttelten Süden Tschetscheniens bereits am Montag einen russischen Konvoi von Polizisten und Soldaten und töteten zwei Mitglieder der Einheit. Ein weiterer Polizist sei bei dem Angriff aus dem Hinterhalt schwer verletzt worden. Die Sicherheitskräfte waren auf dem Weg in das Dorf Burgaloi, um dort den Tod des Bürgermeisters aufzuklären. „Das waren Banditen, die unsere Leute getötet haben, und nun jagen wir sie“, sagte ein Polizeisprecher.

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