Tschetschenische Rebellen Blutige Attacke auf Parlament in Grosny

In der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien haben mutmaßliche Separatisten am Dienstag das Parlament sowie das Landwirtschaftsministerium gestürmt. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mindestens sechs Menschen getötet.
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HB MOSKAU. Eine Gruppe von Extremisten brachte einen Sprengsatz am Eingang des Parlamentsgebäudes in Grosny zur Explosion, während zwei Angreifer in das Gebäude rannten und sich dort eine Schießerei mit der Polizei lieferten, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax war von Schüssen im Büro des Parlamentspräsidenten Dukuwach Abdurachmanow die Rede.

Ein Sprecher der russischen Polizei sagte, bei dem Angriff auf das Parlament seien mindestens vier Angreifer und zwei Wachleute getötet worden. Eine Sondereinheit der Polizei untersucht das Gebäude in der Hauptstadt Grosny derzeit auf Minen. Alle Abgeordneten seien in Sicherheit, sagte Republikchef Ramsan Kadyrow nach einem Telefonat mit Regierungschef Wladimir Putin.

Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen auch Polizisten ums Leben gekommen sein. Fast zeitgleich griff eine zweite Gruppe Aufständischer das Landwirtschaftsministerium an. Auch dort kam es zu einem Feuergefecht mit Sicherheitskräften, wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass meldete.

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