Türkei Ankara sperrt Internetseiten mit „Charlie-Hebdo“-Karikatur

Auch ein Gericht in der Türkei möchte offensichtlich nicht, dass Bürger Mohamed-Karikaturen sehen. Es ordnete die Sperrung von Internetseiten, die das Titelblatt der neuen „Charlie Hebdo“ zeigen.
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In der Türkei unerwünscht: Internetseiten, auf denen die Titelseite der neuen Ausgabe des Magazins „Charlie Hebdo“ zu sehen sind, sollen per Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Quelle: dpa

In der Türkei unerwünscht: Internetseiten, auf denen die Titelseite der neuen Ausgabe des Magazins „Charlie Hebdo“ zu sehen sind, sollen per Gerichtsbeschluss gesperrt werden.

(Foto: dpa)

AnkaraEin Gericht in der Türkei hat die Sperrung von Internetseiten angeordnet, die das Titelbild der neuen Ausgabe der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zeigen. Dies berichtete am Mittwoch die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Auf der Titelseite der am Mittwoch veröffentlichten ersten Ausgabe von „Charlie Hebdo“ seit dem tödlichen Angriff auf die Zeitung vor einer Woche, ist ein weinender Prophet Mohammed zu sehen, der ein Schild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ hält.

  • afp
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5 Kommentare zu "Türkei: Ankara sperrt Internetseiten mit „Charlie-Hebdo“-Karikatur"

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  • Charlie Hebdo ausverkauft
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    Erst wollten die Macher von Charlie Hebdo eine Million Exemplare drucken, dann drei Millionen, heute wurde die Zahl auf fünf Millionen aufgestockt.
    Schon am frühen Morgen waren alle Exemplare an den Kiosken ausverkauft.
    Das ist ein Erfolg.

    Das neue Heft soll auch in mehreren Länder erscheinen. Auch in der Türkei.
    Dort kam es aber zu einem Eklat mit der Polizei.

    Kaum war die neue «Cumhuriyet» aus der Druckpresse heraus, rief die Zeitung auch schon die türkische Polizei auf den Plan. Die Redaktion wagte es als einzige in der mehrheitlich muslimischen Türkei, in einer eigenen Beilage Teile der neuen Ausgabe von «Charlie Hebdo» auf türkisch zu veröffentlichen.

    Ein türkisches Gericht hat ein Gesetz erlassen, das Internetseiten gesperrt werden, welche das Titelbild von Charlie Hebdo zeigen.

  • Ein weiterer Beleg für die nach dem lieben Diktator Erdogan freieste Gesellschaft der Welt.

  • war da nicht die tage wer hier und hat die pegida mit em IS verglichen ^^.... sagte doch das es falsch war dem zückerli zu geben in form von merkels aussagen.....

    als Wulf damals seine satz im Türkischen Parlament bei ner rede wiederholte war frenetischer jubel zu hören.....
    der islam gehöre zu D...
    als er anschloss, das das Christentum genauso dann zur Türkei gehöre war stille...

    denke das sagte genug aus darüber was "konservative" politker in der Region von "uns" denken und erwarten..^^

  • Pressefreiheit hört da auf wo Freiheiten, Empfindungen und Glauben anderer, hier Religionsfreiheit, behindert oder verleumdet wird. Mit Freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit in Frankreich ist auch nicht weit her. Eine Person oder eine Zeitschrift, die die Geschehnisse um die Armenier in der Türkei nicht als Völkermord bezeichnet, wird mit Freiheitsstrafe belegt. Wo bleibt die Meinungs- und die Pressefreiheit dann?

  • Genial, das also würde auch in Deutschland passieren, wenn Frau Merkel ihren Willen durchsetzt.

    Verrat an den Werten der deutschen Demokratie, was Erika da sagte.

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