Türkei-Geschäft Bundesregierung begrenzt Hermes-Bürgschaften

Die Bundesregierung hat sich entschlossen, Exportkreditgarantien für Unternehmen, die Geschäfte mit der Türkei machen, zu deckeln. Künftig bürgt Deutschland nur bei Ausfällen von insgesamt 1,5 Milliarden Euro.
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Zahlreiche Container stehen im Hafen von Izmir. Die deutsche Wirtschaft muss sich auf deutlich höhere Risiken für Geschäfte mit der Türkei und Investitionen in dem Land einstellen. Quelle: dpa
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Zahlreiche Container stehen im Hafen von Izmir. Die deutsche Wirtschaft muss sich auf deutlich höhere Risiken für Geschäfte mit der Türkei und Investitionen in dem Land einstellen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesregierung deckelt die Hermes-Bürgschaften für Geschäfte mit der Türkei. „Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, die Exportkreditgarantien, die sogenannten Hermes-Bürgschaften für Geschäfte mit der Türkei, für das Jahr 2017 auf einen Gesamtbetrag von 1,5 Milliarden zu begrenzen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag in Berlin. Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sind angespannt. Deutschland wirft den türkischen Behörden vor, deutsche Bürger aus politischen Gründen inhaftiert zu haben.

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