Türkei und EU Kampf um Arbeitskräfte auf der Flucht

Die EU will qualifizierte Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Die Türkei betrachtet das Vorgehen mit Argwohn. Denn dort sorgen die Menschen für ein unerwartetes Wachstum. Ein Besuch an der syrischen Grenze.
Arbeitende Migranten fördern das Wirtschaftswachstum. Quelle: Getty Images
Flüchtlinge in der Türkei

Arbeitende Migranten fördern das Wirtschaftswachstum.

(Foto: Getty Images)

AnkaraMutia Tattu hat ihre Ausbildung so gut wie abgeschlossen. Die 33-jährige Syrerin arbeitete in ihrer Heimat als Erzieherin, bevor der Krieg sie zur Flucht zwang. Nun sitzt sie an einer Nähmaschine und fertigt Frauenkleider – mitten in einer Flüchtlingsunterkunft an der türkisch-syrischen Grenze. Sie bekommt eine zweimonatige Ausbildung zur Näherin, organisiert von der türkischen Betreibergesellschaft der Flüchtlingsheime. „Dieser Kurs ist meine letzte Chance, später in der Türkei eine Arbeit zu erhalten“, sagt die vierfache Mutter. Dann wird sie eine der gefragten Arbeitskräfte für das anatolische Gewerbe. Denn Ankara hat erkannt: Die Syrer sind ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

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