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Türkischer Prediger Weißes Haus dementiert Trumps Zusage für Gülen-Auslieferung

Der US-Präsident erwägt entgegen türkischen Angaben keine Auslieferung des Predigers Gülen. Ankara hat Dutzende Auslieferungsgesuche an die USA gestellt.
18.12.2018 - 04:17 Uhr Kommentieren
Erdogan macht den Prediger für den Militärputsch gegen ihn im Jahre 2016 verantwortlich und will ihn zur Rechenschaft ziehen. Quelle: dpa
Fethullah Gülen

Erdogan macht den Prediger für den Militärputsch gegen ihn im Jahre 2016 verantwortlich und will ihn zur Rechenschaft ziehen.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Donald Trump hat der Türkei nach Angaben aus dem Weißen Haus keine Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen zugesagt. Beim G20-Gipfel in Buenos Aires vor gut zwei Wochen habe es keine solche Zusage Trumps an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegeben, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Montagabend in Washington. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte im Parlament in Ankara über angebliche US-Bemühungen zur Ausweisung Gülens berichtet.

Die türkische Regierung macht Gülen - der im Exil in den USA lebt - für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich. Gülen weist das zurück. Nach Angaben Cavusoglus haben Trump und Erdogan am Rande des G20-Gipfels über die türkische Forderung nach Gülens Auslieferung gesprochen.

„Trump hat gesagt, dass es Bemühungen gibt, vor allem den Terroristenanführer auszuweisen“, sagte Cavusoglu am Montag mit Blick auf Gülen. Die türkische Regierung fordert von den USA die Auslieferung von insgesamt 84 mutmaßlichen Gülen-Anhängern.

Das US-Justizministerium teilte mit, man werde „alles neue Material“ überprüfen, das die türkische Regierung im Zusammenhang mit dem Auslieferungsgesuchen zur Verfügung stelle. Eine Entscheidung über eine Auslieferung werde „auf der Basis der Fakten und der relevanten US-Gesetze“ erfolgen.

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