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Turkish Stream Athen sichert sich Finanzierung von russischem Pipeline-Projekt

Russland und Griechenland haben die Kostenfrage für die Verlängerung des russischen Pipeline-Projekts Turkish Stream geklärt. Die Alternative zum abgeblasenen Projekt South Stream nimmt Form an.
02.06.2015 - 02:44 Uhr Kommentieren
Symbolbild: Der russische Präsident Vladimir Putin (R) schüttelt die Hand des griechischen Energieministers Panagiotis Lafazanis. Im Hintergrund steht Premier Tsipras. Quelle: Reuters
Putin/Lafazanis/Tsipras

Symbolbild: Der russische Präsident Vladimir Putin (R) schüttelt die Hand des griechischen Energieministers Panagiotis Lafazanis. Im Hintergrund steht Premier Tsipras.

(Foto: Reuters)

Moskau Die Finanzierung der Verlängerung des russischen Pipeline-Projekts Turkish Stream nach Griechenland ist nach Angaben der Regierung in Athen gesichert. Die Kostenfrage sei geklärt, sagte Energieminister Panagiotis Lafazanis am Montag im russischen Fernsehen. „Die Kosten für die Infrastruktur werden auf etwa zwei Milliarden Dollar geschätzt.“ Er habe in Moskau eine Reihe produktiver Treffen gehabt. Moskau sei bereit, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Die Leitung des Projekts werde ein griechischer Staatskonzern übernehmen, sagte Lafazanis. Bei einem Wirtschaftsforum Mitte Juni in St. Petersburg könne der Vertrag über den Ausbau der Pipeline unterzeichnet werden.

Der russische Gazprom-Konzern will Turkish Stream bauen, um sein Gas unter Umgehung der Ukraine in Europa zu verkaufen. Nachdem das lange vorbereitete Pipeline-Projekt South Stream, das eine Leitung durch Bulgarien vorsah, im vergangenen Dezember geplatzt war, rückte die Alternativroute durch die Türkei mit einer Verlängerung nach Griechenland in den Fokus.

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