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Twitter Mitt Romney und die seltsame Follower-Schwemme

Hat US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sich Twitter-Follower gekauft? Fakt ist: Sein Account hat auf einen Schlag mehr als 100.000 neue Follower hinzugewonnen. Das gibt Raum für Spekulationen.
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Der Twitter-Account von US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat in wenigen Tagen mehr als 100.000 neue Follower eingesammelt. Quelle: AFP

Der Twitter-Account von US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat in wenigen Tagen mehr als 100.000 neue Follower eingesammelt.

(Foto: AFP)

Seine Facebook-Fanpage hat mehr als 2,5 Millionen Fans, und auch bei Twitter folgen ihm über 800.000 Menschen. Ohne Zweifel: Mitt Romney ist in den sozialen Netzwerken recht populär. Aber ist der republikanische US-Präsidentschaftskandidat so populär, dass er innerhalb weniger Tage mehr als 100.000 neue Twitter-Follower hinzugewinnen konnte? Der amerikanische Autor Zach Green, der in dem Blog 140elect.com die Twitter-Aktivitäten von Romney und Co. während der Wahlen beobachtet, hat da so seine Zweifel.

Greens Berechnungen zufolge hat Romneys Twitter-Account in den vergangenen Wochen täglich rund 3.000 bis 4.000 neue Follower eingesammelt. Bis zum letzten Wochenende: Da kamen plötzlich auf einen Schlag über 100.000 Follower dazu: 23.926 am Freitag, 93.054 am Samstag und 25.432 am Sonntag.

Haben Romney und sein Team also getrickst? Vielleicht um US-Präsident Barack Obama einzuholen, der mit mehr als 17 Millionen Followern zumindest bei Twitter weit vorne liegt?

Tatsächlich kann jeder Internet-Nutzer Twitter-Follower (und damit Leser der eigenen Inhalte) käuflich erwerben – Ebay macht’s möglich. Hier werden Follower als Ware angeboten, manchmal sogar im Doppelpack mit Facebook-Fans: „Nutzen Sie jetzt die Reichweite von Social Media und steigern Sie Ihre Onlinepräsenz!“, verspricht der Anbieter. Das Startgebot liegt bei 39,95 Euro. Das Motto: „Machen Sie sich, Ihr Unternehmen oder Webprojekt bekannt: Senden Sie uns einfach Ihren Twitternamen und den Link zu Ihrer Facebook-Fanpage und den Rest erledigen wir!“

„Karteileichen“ bringen nichts
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