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Übereinkunft mit Anklagebehörde Olympia-Attentäter: Sein Leben für ein Geständnis

HB BERLIN. Eric Rudolph, der Hauptverdächtige für den tödlichen Anschlag bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996, will sich schuldig bekennen, wenn ihm dafür die Todesstrafe erspart bleibt. Eine entsprechende Übereinkunft mit der Staatsanwaltschaft hat US-Justizminister Alberto Gonzales am Freitag bestätigt.

Bei dem Terrorakt während der Sommerspiele war im Juli 1996 eine Frau getötet worden. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt. Der 38 Jahre alte Rudolph soll auch für drei weitere Anschläge im US-Bundesstaat Georgia verantwortlich sein.

Er wird sich vermutlich am kommenden Mittwoch bei einer Gerichtsanhörung schuldig bekennen. Nach der Übereinkunft mit der Anklagebehörde soll Rudolph zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt werden. Das Strafgesetz hätte auch die Todesstrafe vorgesehen.

Rudolph wurde im Mai 2003 in einem kleinen Bergdorf im Staat North Carolina festgenommen. Die Polizei hatte jahrelang nach ihm gefahndet. Er stand auf der Liste der zehn meistgesuchten mutmaßlichen Verbrecher. Rudolph gilt als Anhänger einer Sekte mit rassistischen Thesen.

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