Überschuss Griechischer Haushalt stimmt Tsipras optimistisch

Griechenland will bis 2022 einen Überschuss im Primärhaushalt schaffen. Premierminister Tsipras erteilt weiteren Sparprogrammen eine Absage.
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Griechenland hatte das Hilfsprogramm der Euro-Zone nach einer Abschlusszahlung von 15 Milliarden Euro im August verlassen. Quelle: AP
Griechenlands Premier Alexis Tsipras

Griechenland hatte das Hilfsprogramm der Euro-Zone nach einer Abschlusszahlung von 15 Milliarden Euro im August verlassen.

(Foto: AP)

StraßburgGriechenland wird nach Einschätzung von Ministerpräsident Alexis Tsipras seine Haushaltsziele bis zum Jahr 2022 erreichen. Der sogenannte Primärüberschuss, bei dem die Kosten für den Schuldendienst ausgeklammert sind, werde bis dahin jährlich bei 3,5 Prozent im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung liegen, sagte Tsipras am Dienstag vor dem Europäischen Parlament.

Weiteren Sparprogrammen erteilte er eine Absage: Die Regierung werde selbst entscheiden, wie dieses Ziel erreicht werden solle. „Wir werden Maßnahmen ergreifen, um das Wachstum unserer Wirtschaft anzukurbeln, und Wachstum heißt keine weiteren Kürzungen.“

Griechenland hatte im August das Hilfsprogramm der Euro-Zone verlassen, welches die Regierung in Athen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt hat. Dabei erhielt das Land eine Abschlusszahlung von 15 Milliarden Euro, was die finanzielle Unabhängigkeit für zwei Jahre gewährleistet. Mit dem Programm waren Spar- und Reformauflagen verbunden, die in Griechenland immer wieder zu scharfen Protesten führten. Tsipras sagte unter anderem zu, bis 2022 Haushaltsüberschüsse zu erwirtschaften.

  • rtr
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