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Übler Scherz? Wieder "Weißes-Pulver-Alarm" in Botschaften in Australien

Die Botschaften der USA, Japans, Südkoreas sowie die diplomatische Vertretung Großbritanniens und das australische Parlament in der Hauptstadt Canberra sind am Donnerstag vorsichtshalber für das Publikum geschlossen worden, nachdem verdächtige Päckchen eingegangen waren.
Feuerwehrmänner in Schutzanzügen vor der japanischen Botschaft. Foto: dpa

Feuerwehrmänner in Schutzanzügen vor der japanischen Botschaft. Foto: dpa

HB CANBERRA. Ein Sprecher der japanischen Botschaft sagte, aus dem Umschlag sei weißes Pulver ausgetreten. Spezialeinheiten von Polizei und Feuerwehr hätten jedoch festgestellt, dass es sich um eine harmlose Substanz handelt. Dieselbe Diagnose wurde in der wurde britischen Botschaft getroffen, in den übrigen Botschaften und im Parlament steht das Ergebnis noch nicht fest.

Die Feuerwehr rückte mit Chemie-Schutzanzügen an, um die Päckchen einzusammeln. Die Hintergründe seien unklar. Alle betroffenen Länder sind im Irak mit Soldaten vertreten. Die indonesische Botschaft, die erst vor kurzem zwei verdächtige Päckchen bekommen hatte, war diesmal nicht betroffen. Frühere Päckchen, die an das Parlament und die indonesische Botschaft geschickt worden waren, waren harmlos.

Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurden in den USA per Post Briefe verschickt, die ein weißes Pulver enthielten. Bei Tests stellte sich dann heraus, dass die Sendungen an Behörden und Politiker gefährliche Milzbranderreger enthielten. Fünf Menschen starben. Ein Zusammenhang mit den Terroristen vom 11. September wurde nie nachgewiesen. Eine wahrscheinliche These besagt, dass die Sendungen von einem US-Milzbrand-Experten verschickt wurden, der auf diese Weise Forschungsgelder loseisen wollte.

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