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Ukraine-Affäre US-Energieminister Perry soll im Repräsentantenhaus aussagen

Der scheidende US-Energieminister Rick Perry soll als erstes Kabinettsmitglied zur Ukraine-Affäre aussagen. Er hatte das Telefonat zwischen Trump und Selenski eingefädelt.
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Perry ist das erste Mitglied von Trumps Kabinett, das zu einer Aussage in der Ukraine-Affäre aufgefordert worden ist. Quelle: Reuters
Rick Perry

Perry ist das erste Mitglied von Trumps Kabinett, das zu einer Aussage in der Ukraine-Affäre aufgefordert worden ist.

(Foto: Reuters)

Washington Der scheidende US-Energieminister Rick Perry soll im Repräsentantenhaus zur Ukraine-Affäre aussagen. Die Anhörung im Rahmen der Voruntersuchung zum Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump sei für kommenden Mittwoch geplant, teilte ein am Vorgang beteiligter Abgeordneter am Freitag mit. Perry ist das erste Mitglied von Trumps Kabinett, das zu einer Aussage in der Ukraine-Affäre aufgefordert worden ist. Ob der Minister erscheint, ist aber unklar. Die Anhörung soll hinter verschlossenen Türen stattfinden.

In der Ukraine-Affäre steht Perrys Rolle bei einem Telefonat zwischen Trump und dessen ukrainischem Amtskollegen Wolodimir Selenski im Sommer auf dem Prüfstand: Der US-Präsident drängte seinen Gesprächspartner zu Ermittlungen gegen Joe Biden und dessen Sohn Hunter, der vor Jahren für die ukrainische Erdgasfirma Burisma arbeitete. Biden war damals Vize unter Trumps Vorgänger Barack Obama. Inzwischen bewirbt sich Biden um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten und könnte 2020 Trump herausfordern.

Trump hat erklärt, dass Perry das Telefonat mit Selenski eingefädelt habe. Laut einer Sprecherin Perrys war die Absicht des Ministers ein Gespräch zwischen Trump und Selenski über Energiethemen.

Die Demokraten werfen Trump Machtmissbrauch vor, zumal er bereits bewilligte Militärhilfe an die Ukraine bewusst zurückgehalten haben soll, um deren Regierung gefügig zu machen. Der Präsident weist jegliches Fehlverhalten zurück und spricht von einer Hexenjagd.

Mehr: Zahlreiche Politiker würden Trump gerne aus dem Weißen Haus entfernt sehen. Ein Überblick über die Vorwürfe an Trump – und die wichtigsten Zeugen.

Der Handelsblatt Expertencall
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