Ukraine Der Schatz der Oligarchen

Osteuropa in Aufruhr: Putin rasselt mit dem Säbel, Janukowitsch taucht ab und der Ukraine geht das Geld aus. Dabei haben die alten Machthaber Milliarden ins Ausland geschafft. Doch wo steckt ihr Vermögen?
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Alle jagen Janukowitsch

Zürich/Wien/AthenEs fehlt Geld. Und zwar in schwindelerregender Höhe. Längerfristig braucht die Ukraine wohl 25 Milliarden Euro. Noch dramatischer wird das akute Geldproblem des Landes, weil es Vorwürfe gegen Ex-Präsident Viktor Janukowitsch gibt: Milliarden sollen er und seine Familie Jahr für Jahr aus dem Land geschafft haben. Der CDU-Politiker und Chef des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlaments, Elmar Brok, spricht im Deutschlandradio sogar von acht bis zehn Milliarden. „Ausgeräubert“ habe Janukowitsch das Land. Ein Vorwurf, denn auch die Opposition in der Ukraine erhebt.

Deshalb hatte die Opposition auch die Deutsche Bank ins Visier genommen. Der Vorwurf: Das Geldhaus soll dubiose Finanzgeschäfte für den Clan von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch abgewickelt haben. Bei einer Aktion vor einer Filiale in Kiew Anfang Februar hatten Demonstranten deshalb Geldscheine in eine mit roter Farbe gefüllte Badewanne gelegt. Die Vorwürfe der Aktivisten sind von unabhängiger Seite nur schwer zu prüfen.

Hinter den Kulissen beschäftigt sich die Oppositionsbewegung schon länger mit den Geschäften des mittlerweile gestürzten Präsidenten Janukowitsch und dessen Umfeld. Der Klüngel soll sich in den vergangenen Jahren massiv bereichert haben. Die Vorwürfe: Korruption. Und der Verdacht, dass die Mächtigen der Ukraine illegal verdiente Gelder in großem Stil an ausländischen Finanzplätzen reinwaschen. Demonstrant Viktor Andrusiw bringt es auf den Punkt: „Sie stehlen Geld aus dem Staatshaushalt und legen es in Europa an.“

Es gibt einige Beispiele für Ukrainer, die ihr Vermögen ins Ausland geschafft haben. Begehrte Ziele waren die Schweiz, Österreich und Zypern.

Schweiz: Firmen in Genf und Zug im Visier
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20 Kommentare zu "Ukraine: Der Schatz der Oligarchen"

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  • Das mag alles so stimmen, aber nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir nichts auf dem russ. Kontinent zu suchen haben.
    Die Ukraine ist erst einmal Sache von Russland,
    Wo wollen wir uns denn noch einmischen?
    In Deutschland und Europa it wieder Großkotzigkeit aufgekommen und das sollte un alle zum Nachdenken bringen.
    Wollen wir einen 3. WK?
    Auch mit Geld sollten wir zurückhaltend sein, Deutschland kann nicht die ganze Welt retten, was bildet sich diee DDR-Merkel denn ein?
    Man sehnt sich fast nach dem kaltn Krieg zurück, da herrschte Ordnung und komischerweise Ruhe und Frieden

  • Fahren Sie mal nach Griechenland, Bulgarien oder Rumänien. Merkel hat Millionen Menschen auf dem Gewissen. Ihre Politik hat Millionen vertrieben, Familien zerstört, Völker ruiniert.

  • Bezahlte Tituschki auch hier wie bei uns ja auch! Grüsse aus Estland

  • Wo das Vermögen steckt? Na in deutschen Firmen investiert!
    In der Woche gehen wir für die dunkle Seite arbeiten und am Wochenende demonstrieren wir dagegen.

  • Dieser Zahlungsverkehr läuft garantiert nicht über Swift. ;-)
    Vielleicht kennt die NSA die illustren Namen: blöde nur, wenn darunter dann auch solche wie George Bush sind und möglicherweise einige andere gute Bekannte aus exquisiten Ami-Dynastien.
    Der berühmte Orwell-Satz: "All men are equal, but some are more equal than others!" aus "Animal Farm" gilt nämlich selbstverständlich nicht nur für ukrainische "Größen" - der gilt global...

  • In der BRD gewissen diese Oligarchen 'BEAMTE' und die sind noch viel zahlreicher: ca. 4 Millionen Schmarotzer von unseren Steuergeldern. Diese 'Massen-Oligarchen' kosten uns jedes Jahr etwa 200 Milliarden an Besoldungs- und Pensionszahlungen. Aber der deutsche Michel meint ja, das muss so sein.....

  • Die US Amerikaner sollten doch wissen wo die MRD sind. Sie haben sich doch in die SWIFT Rechner eingeloggt und kontrollieren den globalen Zahlungsverkehr.

    Im übrigen ist diese platte Berichterstattung mal wieder typisch. Man zeigt einen Palast und schon ist der Beweis erbracht, dass es sich um korrupten Machthaber handelt. Suggestion statt Journalismus. Genauso gut könnte man nach einem Staatsstreich in Deutschland Bilder von Schloss Bellvue zeigen. Damit wäre der korrupte Gauck überführt. :-)

  • Im Moment finde ich viel spannender, wo die ukrainischen Oligarchen ihre Kohle haben. Wenn die dem ukrainischen Volk, das dafür bluten musste, zurückgegeben wird, dürfte das erst mal ein Weilchen reichen, damit die sich in aller Ruhe neu orientieren können.

  • Mit Merkel kann man mich auch dreimal um den Block jagen, aber bisher hat sie weder mit den Oligarchen gekungelt, noch hat sie nen Goldpalast wie Putin und seine Oligarchen, noch lässt sie Panzer in die Menge fahren.

  • ...VOR ALLEM:Wo steckt denn eigentlich das Geld der NEUEN Machthaber, das von Timoschenko, den Klischkos usw. Neulich gabs auf n-tv Berichte über ukrainische Milliadäre, deren Luxusvilla innen aus Massivgold war mit Yacht vor dem Haus damit die Frau schoppen gehen kann und nicht extra zum Privatjet uss.Die Vaterlandsliebe dieser "Oppositionellen" hat wohl da ihre Grenzen......

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