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Ukraine Ukraine stellt mutmaßliches Folteropfer unter Hausarrest

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Ein Teil des Ohres abgeschnitten
Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschk kommt auf der 50. Sicherheitskonferenz (MSC) in München (Bayern) zu einem Gespräch mit dem deutschen Außenminister. Quelle: dpa

Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschk kommt auf der 50. Sicherheitskonferenz (MSC) in München (Bayern) zu einem Gespräch mit dem deutschen Außenminister.

(Foto: dpa)

Auch die USA forderten die Justiz zu rascher Klärung auf. „Wir sind tief besorgt aufgrund zunehmender Berichte über Demonstranten, die verschwinden, geschlagen und gefoltert werden. Das gleiche gilt für Angriffe auf Journalisten“, sagte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney.

Regierungsgegner Bulatow war am Donnerstagabend, gut eine Woche nach seinem Verschwinden, schwer misshandelt aufgefunden worden. Unbekannte hätten ihm einen Teil eines Ohres abgeschnitten, Nägel durch die Hände getrieben und ihn „an ein Kreuz genagelt“, sagte der Aktivist aus. Die Behörden leiteten ein Verfahren ein.

Möglich sei allerdings auch, dass Provokateure den Mann misshandelt hätten, betonte ein ranghoher Beamter des Innenministeriums. Er kritisierte, weder Bulatow noch seine Freunde und Verwandten würden mit den Sicherheitskräften zusammenarbeiten.

Zudem warf das Innenministerium seinerseits den Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) in Kiew vor, einen Milizionär gefoltert zu haben. Der Major sei schwer verletzt erst nach Verhandlungen unter Beteiligung ausländischer Diplomaten freigelassen worden.

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