Der Saal der Villa von Victor Janukowitsch ist repräsentativ für das Vermögen des Ex-Präsidenten.
Kiew Tagelang wurde in der Ukraine gerätselt, wo Sergej Klujew abgeblieben ist. Eigentlich sollte der ehemalige Parlamentarier und frühere Vertraute des geflohenen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch vor dem Generalstaatsanwalt aussagen. Doch der setzte sich ab.
Klujews Flucht und das Abwarten der ukrainischen Behörden ist kein Einzelfall, rund 50 Personen aus dem Umfeld des im Februar 2014 nach Moskau entkommenen Janukowitsch sollten eigentlich vor Gericht gestellt werden. Der Vorwurf: Veruntreuung von Milliarden Euro an Steuermitteln, Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft.
Mehr als 15 Monate nach dem Ende der pro-westlichen Euro-Maidan-Proteste werden in der Ukraine die Stimmen der Kritiker immer lauter, die fordern, die Versprechen von damals endlich einzulösen. Das jetzige Regierungsduo – Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk und Präsident Petro Poroschenko – stand damals an der Spitze der Demonstranten, eine der Hauptforderungen war die juristische Auseinandersetzung mit der zutiefst korrupten Regierung von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch.
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