Ein undatiertes Foto zeigt die in der Ukraine inhaftierte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko im Kachanivska Gefängnis in Charkow in der Ukraine.
Kiew Trotz wachsenden Drucks der EU tut sich die Ukraine weiter schwer mit einem Hafturlaub für die kranke Oppositionsführerin Julia Timoschenko. Die Annahme eines Sondergesetzes, das ihr eine Behandlung in Deutschland erlauben würde, scheiterte auch am Freitag im Parlament in Kiew. Die Oberste Rada beschloss deshalb, nun eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Ein neuer Gesetzentwurf soll in einer Sondersitzung des Parlaments am 13. November vorgelegt werden.
Eine Lösung für die inhaftierte Politikerin gilt als Bedingung für den Abschluss eines Assoziierungsabkommens zwischen EU und Ukraine. Damit wollen beide Seiten künftig enger zusammenarbeiten und ihren Handel erleichtern. Das Abkommen soll auf dem EU-Gipfel zur Östlichen Partnerschaft Ende November in Vilnius unterzeichnet werden. Russland drohte der Ukraine deswegen mit einer Kündigung von Handelsvorteilen.
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