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Ukraine Kiew droht Russland mit Importverboten

Moskau hat die Freihandelszone mit der Ukraine zum 1. Januar aufgekündigt. Anlass ist ein ähnliches Abkommen, das Kiew mit der Europäischen Union vereinbart hat. Nun holt die Ukraine im Handelsstreit zum Gegenschlag aus.
30.12.2015 - 17:09 Uhr
Der Streit über ein Handelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine war auch der Auslöser für die Unruhen in Kiew vor knapp zwei Jahren. Quelle: dpa
Wladimir Putin

Der Streit über ein Handelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine war auch der Auslöser für die Unruhen in Kiew vor knapp zwei Jahren.

(Foto: dpa)

Kiew Der Handelsstreit zwischen der Ukraine und Russland verschärft sich. Die Regierung in Kiew drohte am Mittwoch mit Importverboten ab dem 10. Januar für Dutzende russische Produkte, von Hundefutter bis hin zu Lokomotiven. Dies sei als Vergeltungsmaßnahme zu verstehen, sagte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk. Russland hatte Mitte Dezember die Freihandelszone mit der Ukraine zum 1. Januar aufgekündigt.

Anlass ist ein ähnliches Abkommen, das die Ukraine mit der Europäischen Union vereinbart hat und das im kommenden Monat in Kraft treten soll. Die Regierung in Moskau befürchtet, dass russische Produkte im Wettbewerb mit Waren aus der EU das Nachsehen haben könnten.

Der Streit über ein Handelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine war auch der Auslöser für die Unruhen in Kiew vor knapp zwei Jahren. Sie führten zum Sturz des von Moskau unterstützten damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Russland annektierte anschließend die Halbinsel Krim. Im Osten der Ukraine brach ein Aufstand prorussischer Separatisten aus. Der Konflikt ist bis heute nicht gelöst. Ein Abkommen für einen Friedensfahrplan, der eigentlich 2015 umgesetzt werden sollte, wurde am Mittwoch auf 2016 verlängert.

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