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Ukraine Ukraine stellt mutmaßliches Folteropfer unter Hausarrest

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Klitschko wirbt in München um Unterstützung
Außenminister Minister Frank-Walter Steinmeier mit dem ukrainischen Oppositionspolitiker Arsenij Jazenjuk: Jazenjuk warnte vor einem Militäreinsatz gegen Demonstranten. Quelle: ap

Außenminister Minister Frank-Walter Steinmeier mit dem ukrainischen Oppositionspolitiker Arsenij Jazenjuk: Jazenjuk warnte vor einem Militäreinsatz gegen Demonstranten.

(Foto: ap)

Auf dem seit Monaten besetzten Maidan harrten bei eiskalten Temperaturen von minus 20 Grad und weniger weiter etliche Regierungsgegner aus. Maidan-Vertreter wie der ultranationalistische Rechte Sektor sowie Afghanistan-Veteranen forderten, künftig an möglichen Verhandlungen mit der Führung teilzunehmen.

Die Behörden behaupteten indes, die Opposition habe Polizeigewalt gegen Demonstranten provozieren wollen, um die Autorität der Führung von Präsident Viktor Janukowitsch zu untergraben. Timoschenkos Vaterlandspartei (Batkiwschtschina) sprach von einer Provokation.

Die Oppositionspolitiker Vitali Klitschko und Arseni Jazenjuk warben unterdessen in München um Unterstützung. Jazenjuk warnte bei Treffen mit Bundespräsident Joachim Gauck sowie Ashton und Steinmeier vor einem „wahrscheinlichen“ Einsatz der Armee gegen die Demonstranten. Die Popsängerin Ruslana, die ebenfalls zur proeuropäischen Protestbewegung der Ukraine gehört, forderte bei einem Besuch in Berlin Sanktionen des Westens gegen die Machtelite in ihrem Heimatland.

In Kiew zündeten Unbekannte bereits die zweite Nacht in Folge mehrere Autos an. Die Opposition macht von der Regierung angeheuerte Banden verantwortlich, die Chaos stiften wollten.

  • dpa
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