Ukraine-Konflikt Obama und Merkel stellen Ukraine Gelder in Aussicht

Schärfere Sanktionen gegen Russland, neue Finanzhilfen für die Ukraine: Die USA und Deutschland eint das Vorgehen im Ukraine-Konflikt. Dass sich die neue griechische Regierung quer stellt, sorgt für Empörung.
Update: 28.01.2015 - 13:13 Uhr 33 Kommentare
Seite an Seite: Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama sind sich offenbar einig über ein neues Finanzpaket für die Ukraine. Quelle: dpa

Seite an Seite: Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama sind sich offenbar einig über ein neues Finanzpaket für die Ukraine.

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WashingtonBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama haben der Ukraine neue Finanzhilfen in Aussicht gestellt. Wie das Weiße Haus mitteilte, waren sich die beiden Politiker in einem Telefonat am Dienstag über die Notwendigkeit einer „robusten finanziellen Unterstützung" für das Land einig. Die neue Regierung in Athen distanzierte sich unterdessen von einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zu möglichen verschärften Sanktionen gegen Russland.

Das Finanzpaket werde es dem ukrainischen Staat ermöglichen, „seine Wirtschaft zu stabilisieren", hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses zu dem Telefonat. Mit Reformen werde es der Ukraine schließlich gelingen, „zu Wachstum und Wohlstand" zurückzufinden.

Die Ukraine hatte in der vergangenen Woche vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eine breitere finanzielle Unterstützung gefordert. Der Kiewer Staatshaushalt wird durch den anhaltenden gewaltsamen Konflikt mit prorussischen Kämpfern im Osten des Landes belastet.

Merkel und Obama äußerten sich nach Angaben aus Washington in dem Telefonat außerdem besorgt angesichts der jüngsten Eskalation der Gewalt in der Ostukraine und der Unterstützung der prorussischen Kämpfer durch Moskau. Die Vereinbarungen aus dem Minsker Friedensabkommen, das bereits im September geschlossen worden war, müssten eingehalten werden.

Am Dienstagvormittag hatten die Staats- und Regierungschefs der EU Moskau wegen der Eskalation im Ukraine-Konflikt mit verschärften Sanktionen gedroht. Sie warfen Moskau in einer Erklärung "die fortdauernde und wachsende Unterstützung" der prorussischen Kämpfer vor und forderten die EU-Außenminister auf, „weitere restriktive Maßnahmen" in Betracht zu ziehen. Auch die Nato hatte Russland am Montag vorgeworfen, die Separatisten in den vergangenen Wochen massiv aufgerüstet zu haben, unter anderem mit Raketensystemen, Panzerfahrzeugen und schwerer Artillerie.

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33 Kommentare zu "Ukraine-Konflikt: Obama und Merkel stellen Ukraine Gelder in Aussicht"

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  • @Maksym Kopiy
    Ich denke bei so ungeheuerlichen Anschuldigungen, jeden falls findet sich solch ein Bullshit noch nicht einmal in einer urainischischen Tageszeitung,sollten Beweise, wenigstens Quellenachweise geliefert werden. Niemand kann so etwas sonst ernst nehmen!

  • @ Herr Kopiy
    Sie verwechseln da etwas zu 100%, evtl. nochmal genauer darüber nachdenken.

  • Der Terror und die russische Kriegstreiberei muss gestopt werden. Putin und seine Hunde sind Volker Morder und Rechtverletzer!

  • Der Terror und die russische Kriegstreiberei muss gestopt werden. Putin und seine Hunde sind Volker Morder und Rechtverletzer!

  • Obama und Merkel brennt der Kittel, sie kommen in große Not. Merkel müsste schon direkt deutsches Steuergeld schnellstens, ohne Umweg über Brüssel, nach Kiew an die scheiternden Kriegsfürsten überweisen. Unter der Hand und aus gewissen Kassen passiert das im kleinen Millionenmaßstab schon längst. Obama könnte im eigenen Land gar nicht erklären, warum ausgerechnet die USA und die EU nicht den Krieg in Europa weiter finanzieren sollten. Sie müssten sowieso immer mindestens das doppelte an Geld nach Kiew schicken, weil wenigstens die Hälfte von diversen Oligarchen abgegriffen würde.
    Es ist schon skurril, den LINKEN EU Staat Griechenland will Frau Merkel nur unter strikten feudalen Auflagen, selbstverständlich ohne gleichzeitige Auflagen gegen die kriminelle Oligarchie in Griechenland, weiter helfen und dem bürgerkriegsführenden und von Verbrechern geführten nicht EU Staat Ukraine möchte Frau Merkel zig Mrd. von Euros ohne irgendwelche offiziellen Auflagen hinterher werfen. Skurril deshalb, weil sich kaum ein grüner und sozialdemokratischer “Gutmensch“ in Deutschland finden lässt der gegen solche Ungeheuerlichkeiten aufstehen möchte. Daran sieht man schon wie tief die Verkommenheit in diesem Land schon in die Gesellschaft eingedrungen ist und die Feudalkruste mittlerweile sogar ganz offen fast jede Sauerei durch ziehen kann.

    Unter diesen Umständen kann einem der griechische Erpresser Syriza selbstverständlich sympathisch werden. Den Gegnern der Obama-Merkel Mischpoke gönnt und verzeiht man mittlerweile jedes Foulspiel, Hauptsache die Obama-Merkel Mischpoke blutet und verreckt!

    Es wird zudem immer deutlicher worum es eigentlich geht, der Klassenkampf ist schon längst zum Krieg geworden und wird von den Feudalisten angloamerikanischer Prägung immer brutaler, offener und unverschämter geführt. Jeder der sich der Sichtweise der Feudalisten nicht unterordnet, ist definitiv ein zu vernichtender Feind.

    Könnte vielleicht ein westlicher Pol Pot diesen Krieg beenden?!

  • Frau Müler, ich darf doch sehr bitten
    Griechenland ist mit der Ukraine NICHT zu vergleichen.

    Und zweitens sind es jetzt die Griechen. die die Aufgabe
    der deutsch.-Wähler übernimmt, und M. widerspricht.
    Mit Ungarn sind es schon zwei EU-Länder
    Wenn es Hart auf Hart geht kommen weiter Ost-Länder dazu

    Und schon wieder zeichnet sich ab, dass D von Osten her
    befreit wird.
    MfG

  • "Die neue Regierung in Athen distanzierte sich unterdessen von einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zu möglichen verschärften Sanktionen gegen Russland."

    Wow, die neue Regierung in Athen wird mir immer sympathischer. Nicht nur der Euro -das Völkergefängnis, Instrument zur beschleunigten Umverteilung von unten nach oben und zum Ausverkauf Deutschlands (70% der DAX-Konzerne gehören mittlerweile Ausländern) - unterlaufen auch das Ende der US-Schleimspurvasallen, des Brüsseler Politbüros und ihrer Machtpolitik aus dem vorherigen Jahrhundert rückt näher. Hoffentlich bevor die kriegstreiberischen NATO-Expansionisten Merkel, Steinmeier, Obama & Co. die Ukraine endgültig in das Chaos eines Bürgerkrieges getrieben haben und dort deutsches Steuergeld grundgesetzwidrig verbrennen.

  • Ich übersetze mal:
    1. "waren sich die beiden Politiker in einem Telefonat am Dienstag über die Notwendigkeit einer „robusten finanziellen Unterstützung" für das Land einig" = Merkel hat neue Intruktionen bekommen.

    2. "Die neue Regierung in Athen distanzierte sich unterdessen von einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zu möglichen verschärften Sanktionen gegen Russland." = Die haben es durchschaut und machen nicht mehr mit, weil endlich mal das Volk unterstützt werden soll.

    3. "Das Finanzpaket werde es dem ukrainischen Staat ermöglichen, „seine Wirtschaft zu stabilisieren", hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses zu dem Telefonat. Mit Reformen werde es der Ukraine schließlich gelingen, „zu Wachstum und Wohlstand" zurückzufinden." = neues Geld für Waffen und zum einsacken für wenige Politiker. Beim Volk kommt gar nichts an!

    4."Die Vereinbarungen aus dem Minsker Friedensabkommen, das bereits im September geschlossen worden war, müssten eingehalten werden." = Die Forderungen sind aufgrund der Ursachen und Umstände so abwegig, dass es schlicht unmöglich ist, den Krieg zu beenden. Also: Weitermachen! (Ich empfehle hier mal unter http://quer-denken.tv/) nachzuschauen,. Da gibt es sehr gute Zustandsberichte zur Ukraine, die übrigens durch meine ukrainische Ehefrau bestätigt werden.)

    5. "Die Regierung in Athen sei vorher nicht konsultiert worden und die Verantwortlichen hätten die „normale Prozedur" umgangen, hieß es in einer Erklärung, die von Tsipras' Büro verbreitet wurde." = leichtfertiger und unzulässiger Umgang mit Menschenschicksalen, denn die Sanktionen treffen hauptsächlich die armen Menschen, während es für die reichen im besten Falle etwas unangenehm ist.

    6."In solchen Fällen sei es üblich, das Schweigen eines Mitgliedstaats – in diesem Fall offenbar Griechenlands - als Zustimmung zu werten." = ...ich mach mir die Welt, wiedie wiedie mir gefällt! (ohne Worte)

  • @ Herr Josef Schmidt

    >> Die Forenfunktion der Presse hat den Hintergrund die IP Adressen der Kritiker und Profile mit politischem Hintergrund der Schreiber zu sammeln >>

    Und mit diesen Sammlungen kann sich diese Presse den Allerwertesten abwischen....:-) !

  • Es bringt nichts hier die Presse zu kritisieren.

    Die Forenfunktion der Presse hat den Hintergrund die IP Adressen der Kritiker und Profile mit politischem Hintergrund der Schreiber zu sammeln.

    Wenn man die Foren so liest dann sieht man nur noch Kritiker schreiben. Ist das nicht auffällig genug ?

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