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Ukraine-Konflikt Proteste gegen Waffenruhe in Kiew

Trotz der von Präsident Poroschenko ausgerufenen Feuerpause schweigen die Waffen in der Ukraine nicht. In Kiew protestierten Hunderte gegen die Waffenruhe. Immerhin eine Bedingung haben die Separatisten aber erfüllt.
29.06.2014 - 13:41 Uhr Kommentieren
Demonstranten in Kiew forderten ein Ende der Feuerpause. Quelle: dpa

Demonstranten in Kiew forderten ein Ende der Feuerpause.

(Foto: dpa)

Kiew Angehörige von freiwilligen ukrainischen Kampfverbänden haben in Kiew vor dem Präsidentenamt gegen eine Verlängerung der Waffenruhe protestiert. Hunderte Menschen forderten den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko am Sonntag auf, die Feuerpause zu beenden und das Kriegsrecht zu verhängen.

Die Demonstranten verlangten eine bessere Ausstattung mit Waffen, um die zuletzt gestoppte „Anti-Terror-Operation“ gegen prorussische Separatisten wieder aufzunehmen. Die von Poroschenko verlängerte Waffenruhe läuft an diesem Montag, 21.00 Uhr MESZ, aus.

Noch ist nicht klar, ob die seit 20. Juni geltende Feuerpause ein zweites Mal verlängert wird. Poroschenko hatte das Innehalten angeordnet, um seinen Friedensplan umzusetzen.

Allerdings wurde die Waffenruhe auch am Wochenende wieder mehrfach gebrochen. Fünf Soldaten seien getötet worden, als ihre Posten nahe der von den Separatisten kontrollierten Hochburg Slawjansk beschossen worden seien, sagte ein Sprecher der Regierungstruppen.

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    Die prorussischen Kräfte wiederum warfen den Spezialeinheiten vor, sich für eine große Militäroperation nach Auslaufen der Feuerpause in Stellung zu bringen. Die Separatisten lehnen es bisher ab, ihre Waffen niederzulegen – wie es Poroschenkos Friedensplan vorsieht.

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