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Ukraine-Konflikt Russland stellt sich gegen Erweiterung des Normandie-Formats

Sergej Lawrow fürchtet eine Revidierung des Minsker Friedensabkommens, sollten weitere Länder beitreten. Das Normandie-Format besteht seit 2014.
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Lawrow fordert von der Ukraine sich an den Minsker Friedensplan zu halten. Quelle: dpa
Russlands Außenminister Sergej Lawrow

Lawrow fordert von der Ukraine sich an den Minsker Friedensplan zu halten.

(Foto: dpa)

MoskauRussland ist gegen eine Erweiterung des sogenannten Normandie-Formats zur Beilegung des Ukraine-Konflikts um weitere Länder. Deutschland und Frankreich könnten verhindern, dass die vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Minsker Friedens-Vereinbarungen für den Donbass revidiert würden, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in Moskau der Agentur Tass zufolge. Beiden Ländern komme dabei eine wichtige Rolle zu.

An den Normandie-Gesprächen sind Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine beteiligt. In der Ukraine war zuletzt im Wahlkampf von verschiedenen Parteien gefordert worden, dass die USA und Großbritannien mit an den Tisch geholt werden sollten. Auch das Umfeld des künftigen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte sich dafür ausgesprochen.

Lawrow sagte: „Wir gehen davon aus, dass sich die neue ukrainische Führung ihrer Verantwortung voll bewusst ist.“ Die Ex-Sowjetrepublik solle strikt den in Minsk vereinbarten Friedensplan einhalten. Deutschland und Frankreich vermitteln seit 2014 weitgehend erfolglos im Ukraine-Konflikt.

Die Vierer-Runden werden nach dem französischen Ort des ersten Treffens auch Normandie-Format genannt. Seit 2014 sind infolge der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den von Moskau unterstützten Rebellen nach UN-Schätzungen rund 13.000 Menschen getötet worden.

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  • dpa
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