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Ukraine-Krieg Freiwillig an die Front

Neun Millionen Freiwillige unterstützen das ukrainische Militär – ohne sie wäre das Land verloren. Vera ist eine von ihnen. Sie lernt, wie sie mit der Kalaschnikow schießt. Ein Besuch beim Fortbildungskurs in Kiew.
42 Kommentare
Doch ohne Freiwillige wäre das Militär verloren.
In der Ukraine herrscht Krieg

Doch ohne Freiwillige wäre das Militär verloren.

KiewVera geht an diesem sonnigen Samstagmorgen in die Schule Nummer 73 in Kiew, dort bietet die Hilfsorganisation „Ukrainische Frauen Garde“ jedes Wochenende Sanitäter-Kurse und Schulungen an Schusswaffen an. Die 25-Jährige arbeitet als Buchhalterin bei einem Autohändler, der die Produkte französischer Hersteller verkauft. „Ich möchte den Umgang mit Verwundeten lernen“, sagt Vera.

Sie lebt zwar in Kiew und dort sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine für die meisten weit weg, aber sie denkt darüber nach, im Frühjahr ein paar Wochen an der Front einen Freiwilligen-Einsatz zu machen. Eine Freundin habe sie auf diese Idee gebracht, deren Bruder und Vater seien beide in der Ost-Ukraine und kämpften derzeit in Mariupol.

Der Kurs an dem Samstagmorgen ist gut besucht, etwa 50 Frauen im Alter zwischen 16 bis 50 Jahren haben sich eingefunden. Valentina ist die älteste, sie hat aus der Zeitung von diesem Angebot erfahren. „Jeder muss seinen Beitrag zur Verteidigung des Vaterlandes leisten, wir sind im Krieg und können nicht alles den Männern überlassen“, ist ihre Meinung.

An der Waffe wolle sie sich zwar nicht ausbilden lassen, aber sie will lernen, wie man Verbände anlegt und Verwundete behandelt. Valentina hat Angst, dass es in Kiew vielleicht bald zu Terroranschlägen kommen wird. „Wenn so etwas passiert und ich werde gebraucht, weiß ich, was zu tun ist“, sagt sie.

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42 Kommentare zu "Ukraine-Krieg: Freiwillig an die Front"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo Herr Gerhartz, Sie verwundern mich sehr, habe ich übersehen, dass die Ukraine in Russland irgendwelche Gegenden annektiert hat, seine Spezialgruppen und Fallschirmjäger nach Westrussland geschickt hat?? Sie leben anscheinend in einer anderen Welt wie ich. Meiner Meinung nach verbreiten Sie russische Lügen.

  • Hallo herr Gerhartz, sagen Sie doch bitte Herrn Putin, er soll seine Flieger, Raketen und Bomben behalten und nicht damit seine Leute gegen ein friedliches Volk hetzen, die Ukrainer haben kein Interesse daran, nur die von ihm geschickten Raubritter und die bezahlten Assis sehen ihren Vorteil. Der Agressor ist nicht die Ukraine, sondern klar die Russen, oder hat Mariapol Donezk angegriffen? Wirds hell? r

  • Sind Sie sicher, dass die Bomben nicht von der anderen Seite kommen? Ihre Aktzent suggeriert mir, dass Sie nicht in Deutschland in die Schule gingen. Kann es sein dass Sie russisch Media infiziert sind?

  • Ich weiß nicht woher Sie Ihre Weisheit haben, aber russisch sprechen in der Ukraine alle, selbst in Kiew ist die Umgangssprache russisch. Sie sollten mal in die Ukraine reisen und sich informieren, anstatt alles was Ihnen von der agressiveb Seite suggeriert wird zu glauben

  • @Michael Schneider

    Nur, die Leute die im Donbass auf der Seite der Separatisten kämpfen leben schon immer dort. Sie wurden zu Ukainern gemacht - und nun wollen die anderen Ukrainer sie ermorden. Nur weil sie russisch sprechen.

    Erinnert mich an Deutschland vor 80 Jahren...

  • Für alle. Glaubt ihr uberhaupt, dass diese Krigsverbrechern ein Wort dieWahrcheit
    sagen? Die vom Westen eingesetzte Marionettenregierung provozierte Russland mit russenfeindlicher Politik. 10 mal pro Tag sagen sie, dass schon 1000 russische Soldoten getotet zu haben. Dann sagt der Chef von Generalstab von Ukraina
    "Wir haben nie mit regulären russischenTrupen gekämft" Am 03.02.2015 wurde Lugansk von mehreren 300mm – Kassettenbomben bombardiert. Jede der Bomben enthält über eine Million Splitter.
    Die Bombe explodiert in Höhe von ein paar hundert Meter. In einem Umkreis von über 200 Meter sind alle tot.
    Die OSCE, die die Vorfälle jetzt untersucht, stellte fest, dass der Abschuss aus Richtung Nord-West kam, wo die ukrainischen Streitkräfte stationiert sind.
    Ukraina- Media,Paroschenko & co. sind Lügner.

  • "" Denn wir benötigen die Mittel, um uns selbst zu verteidigen."" - Tja, da fragt jeder gegen wen verteidigt sich denn Poroschenko? - Er mit seiner Putschregierung greift für Freiheit und Unabhängigkeit entschiedene Donezk- und Lugansker Republiken ständig an und beklagt dass sie sich wehren. - Er soll die Ex-Ostukraine in Ruhe lassen, alle ukrainische Truppen von dort wegziehen, dann ist Frieden. Das ist ganz einfach !!!!

  • Bei manchen Kommentatoren habe ich das Gefühl, dass sie sich einen Krieg gegen Russland wünschen, obwohl Russland ja nachweilich diesen Konflikt nicht begonnen hat !! (...) Ein Wunderbares Regim, das zuerst seine Russischprachigen Bürger diskriminiert ...ausgrenzt und ermordet und sich jetzt wundert, dass diese Menschen nicht mehr zur Ukraine gehören wollen !?!?

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Seit wann darf eine Nation eine friedliche andere Nation finanziell niederringen durch Spekulationen gegen die Währung, Niederregeln der Rating-Agenturen trotz bester Fakten, Geld- und Gold. Manipulationen, Export und Import-Sanktionen weltweit ohne Mandat und ohne Grund. - Es bleibt festzuhalten: Russland hat weder den USA noch der EU Schaden oder Krieg oder Kampf zugefügt. Alle Sanktions-Massnahmen dieser beiden ( USA und EU) sind völkerrechtswidrig! - Auch die UN ist völlig apathisch- sie tut NICHTS, obwohl hier das grösste Kriegs-Szenarie asymmetrischer Art gegen Russland gefahren wird. Abgesehen von dem zugegebenen Putsch der USA in der Ukraine (Obama!). - Was soll das alles? Haben wir schon die USA-Diktatur?

  • Sorry, aber wie schon mal geschrieben, die Krtim wurde nicht verschenkt, sondern Malenchow, tauschte eine wertlose Salzwüste ohne Wasser und Strom gegen eine 4 Millionen zählende Gegend um Taganrog (Rostow)

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