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Ukraine-Krise Erneut Militärkonvoi aus Russland eingedrungen

Russland soll wieder einen Militärkonvoi in die Ostukraine geschickt haben. Das behauptet die ukrainische Armee. Die Regierung in Kiew bittet EU und Nato um militärische Hilfe im Konflikt mit den Separatisten.
17.08.2014 - 14:19 Uhr 3 Kommentare
Ukrainische Armeefahrzeuge positionieren sich in der Nähe von Illovaisk in der Region Donezk. Quelle: ap

Ukrainische Armeefahrzeuge positionieren sich in der Nähe von Illovaisk in der Region Donezk.

(Foto: ap)

Kiew Vor dem Krisengipfel zum Ukraine-Konflikt in Berlin hat Russland nach Angaben Kiews erneut einen Militärkonvoi in die Ostukraine geschickt. Drei Raketenwerfer seien in das von den Separatisten kontrollierte Gebiet eingedrungen, teilte das ukrainische Militär am Sonntag mit. In der Region Lugansk schossen die Separatisten nach Angaben Kiews erneut einen Kampfjet der Regierungstruppen ab. Der Streit um den russischen Hilfskonvoi wurde unterdessen beigelegt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Frankreichs Außenminister Laurent Fabius wollen am Abend in Berlin mit ihren Kollegen aus der Ukraine und Russland, Pawlo Klimkin und Sergej Lawrow, über einen Ausweg aus dem Konflikt beraten. Ziel der Gespräche sei es, die Verhandlungen über eine Waffenruhe voranzutreiben, sagte Steinmeier vor dem Treffen. „Wir brauchen jetzt dringend neue politische Impulse“, betonte der Außenminister. Sonst drohe eine „verschärfte Eskalationsspirale“.

Im Fokus dürften dabei auch die mutmaßliche Militärunterstützung Russlands für die Separatisten stehen. „Es ist wichtig, den Fluss von Waffen und Söldnern aus Russland zu stoppen“, erklärte der ukrainische Außenminister Klimkin mit Blick auf das Vierertreffen in Berlin. Er bat EU und Nato um Militärhilfe im Konflikt mit den Separatisten. Die Gefahr einer russischen Invasion sei allgegenwärtig, sagte er im Deutschlandfunk.

Nach Angaben Kiews drang am Sonntag ein weiterer russischer Militärkonvoi in die Ukraine ein. Eine Kolonne mit drei Grad-Raketenwerfern sei über die Grenze in die Region Lugansk gefahren, erklärte das ukrainische Militär. Zudem habe es binnen 24 Stunden zehn Verletzungen des ukrainischen Luftraums durch russische Drohnen gegeben.

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    3 Kommentare zu "Ukraine-Krise: Erneut Militärkonvoi aus Russland eingedrungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wieso denn als Kiewer Ente? Selbst die staatlichen russischen Nachrichten schreiben "Sachartschenko behauptete 30 Panzer und 120 gepanzerte Fahrzeuge von Russland erhalten zu haben."
      Hier wurden keine Berichte aus Kiew 1:1 übernommen, ich habe mir das Video von Herrn Sachartschenko angesehen, wo er mitteilt, dass sie diese Güter erhalten haben. Welche der Parteien lügt denn nun? Russland oder die Separatisten?

    • @ Herr Hans Joachim Seifert

      Den Artikel haben Sie nicht aufmerksam gelesen. Hier wurde auch die Quelle genannt. Kiew

      Artikel:
      Der Regierungschef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hatte am Samstag eingeräumt, dass die prorussischen Milizen Militärhilfe aus Russland erhalten haben. 1200 in Russland ausgebildete Kämpfer sowie 30 Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge seien in das von den Separatisten kontrollierte Gebiet geschafft worden, sagte Sachartschenko in einem im Internet veröffentlichten Video.

      Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit hoch.

      Dumm ist nur, daß Putin schon wieder als Lügner dasteht.


      Schönen Tag noch.

    • Was würden sie davon halten - Überschrift ganz fett gedruckt
      "Handelsblatt veröffentlicht offensichtliche Lügen"
      Darunter dann im Text relativierend - Angaben beruhten auf unbestätigten Meldungen einer der Konfliktparteien...
      Berichtigunge von Falschmeldungen werden nicht mal mehr veröffentlicht,denn Leser sind ja doof und das Ziel wurde erreicht.

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