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Der Friedensprozess in der Ostukraine gerät ins Stocken. Kiew und die Separatisten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen das Minsker Abkommen vor. Den Abzug schwerer Waffen schließen beide Seiten derzeit aus.

Kommentare

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.  

  • @ Rastlos

    Sie schreiben, daß gegen jedes internationale Recht in der Ukraine militärisch Fakten geschaffen würden. Damit haben Sie ohne Frage recht. Aber angefangen mit dem kaltschnäuzigen Bruch internationalen Rechts haben die USA. Sie haben von außen in dem souveränen Staat Ukraine einen Staatsstreich gegen die Verfassung organisiert und damit einen Akt krimineller Aggression begangen.

    Obama hat selbst in einem CNN-Inverview damit geprahlt, daß man Putin aus dem Gleichgewicht gebracht haben, indem "wir", also die USA, eine Machtübergabe in der Ukraine gem

  • Fortsetzung:

    " ... eine Machtübergabe in der Ukraine organisiert ("brokered") habe. Über diese Aussage Obamas hat übrigens interessanterweise m.W. keine deutsche Mainstreamzeitung berichtet.

    Die Regierung, die im letzten Februar in Kiew an die Macht geputscht worden ist, war also eine illegitime, verfassungswidrige Regierung. Die Russen in der Ostukraine, die sich geweigert haben, diese illegale Regierung als ihre Regierung anzuerkennen, haben also zunächst einmal die Demokratie und die Verfassung verteidigt. Es sind Freiheitskämpfer.

    Die Frage nun, ob die Russische Föderation diesen Freiheitskämpfern tatsächlich offiziell Waffen liefert, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen. Ich halte es aber für möglich, daß auf allen möglichen inoffiziellen Kanälen solcher Waffenlieferungen stattfinden. Da die Regierung in Kiew eine Regierung von Gnaden der USA ist und nicht demokratisch legitimiert, wäre das aber in meinen Augen kein Verstoß gegen internationales Recht.

    Daß reguläre russische Truppen im Donbass kämpfen jedoch, hat der Generalstabschef der Ukraine selbst bestritten. Auch die OSZE hat sich entsprechend geäußert.

    Ich halte es auch für vollkommen unwahrscheinlich. Man kann Panzerbrigaden und reguläre Truppen nicht einfach verstecken. Es müßte zumindest Handyfotos geben. Gibt es aber nicht.

  • Daß die ukrainische Regierung das Blaue vom Himmel herunterlügt, kann man an ihrer publizistischen Behandlung des Kessels von Delbazewo sehen.

    Sie bestreitet, daß es einen solchen Kessel gebe, daß also ihre Soldaten dort eingekesselt sind.

    Gestern jedoch konnten die Beobachter der ODZE nicht nach Delbazow vordringen, weil ihnen die neurussische Armee die Durchfahrt nicht gestattet hat. Wenn es keinen Kessel gäbe, wenn es also eine offene Verbindungsstraße gäbe, hätte die OSZE keinerlei Probleme gehabt, nach Delbazewo zu fahren.

    Poroschenko lügt. Aber es sind eben gute Lügen, weil er der Gute ist und tut, was die Amerikaner sagen.

  • Herr Vittori Queri: Ich frage mich allen ernstes, wie zwei Staaten friedlich miteinander auskommen können, wenn selbst in diesem Forum Tatsachen aus dem Weg geräumt werden und Haßtiraden gen Westen und die westlich orientierte Ukraine geschürt werden. Es verbittert, was man hier von Ihnen liest. Und es entspricht nicht der Wahrheit. Glauben Sie allen Ernstes, dass die von den Separatisten verwendeten Waffen überall zu finden seien, wie es der russische Diplomat gestern im Fernsehen sagte? Ich spreche nicht von Gewehren, sondern von komplizierten Waffensystemen. Offensichtlich bleibt der Ukraine nur eine Wahl: Lasst die Separatisten gewähren, macht die Grenze dicht, rüstet Euch auf, damit ein ordentliches Angstpotenzial gegen die Aggressoren geschaffen wird und wartet 50 Jahre, wie sich die Bevölkerung in den besetzten Gebieten entwickelt. Irgendwann werden sie selbst verstehen, wo es lebenswerter ist, sich und sein Dasein zu verwirklichen. Man braucht die Gebiete ja nicht als Staat anerkennen, das hat die BRD bzgl. der DDR auch nie getan. Leider werden viele Ukrainer diese Schmach nicht ertragen wollen, sonder fordern Ihr Recht auf Unversehrtheit des ukrainischen Gebietes ein.Das ist verständlich, aber wird wohl keinen Frieden bringen.

  • @ Herr Oliver Pudwell

    >> Glauben Sie allen Ernstes, dass die von den Separatisten verwendeten Waffen überall zu finden seien, wie es der russische Diplomat gestern im Fernsehen sagte? Ich spreche nicht von Gewehren, sondern von komplizierten Waffensystemen. >>

    Die von Separatisten verwendeten Waffen sind auch Waffen, die sie als Kriegsbeute der Junta abgenommen haben.

    Und es sind auch Waffen, die die Junta aus Beständen der früheren Ostblockstaaten an die Separatisten VERKAUFT haben. Die Ostblockstaaten haben bei ihren gemeinsamen Manövern im Sommer letzten Jahren eine Menge Sowjetwaffen in die Ukraine eingeschleppt. Dier Korrupte Junta hat diese Waffen an die Aufständischen weiter verhökert.

    Der größte Teil der von den Aufständischen eingesetzten Waffen stammt aber aus Beständen der Ukrainischen Armee, die im Donbass stationiert war. Die Armeeangehörigen sind samt ihrer Waffen zu den Aufständischen geworden.

    Ausserdem haben die Aufständischen Waffen aus Transnistrien, Süd-Ossetien, Abchasien, Tschetschenien, Serbien, etc. zu bekommen. Es ist alles eine Frage des Geldes.

    Die Junta bekommt ja die Waffen von den Ostblockstaaten der NATO geschenkt....und verkauft sie an die Aufständischen.

    Sollten weitere amerikanische Waffen an die Junta geliefert werden, werden die Aufständischen auch in Besitz dieser Waffen kommen. Geld macht sowas möglich. Die Ukraine ist ein Schurkenstaat, in dem alles käuflich ist.

    Würden die Aufständischen den Poroschenko brauchen, würde die Junta auch den verkaufen.

    Demnächst wird es wieder einen größeren Waffenschub aus dem Kessel Debaltsevo geben, wie seinerzeit aus dem Kessel Jeloweisk. An Waffen fehlt es den Aufständischen schon lange nicht mehr.

    So sieht es in der Ukraine aus.




  • @ Rudi Rastlos

    >> Nicht die Amerikaner sind mit Panzern und Kanonen in der Ukraine, sondern die Russen. >>

    Die Russen, die in der Ostukraine sind, sind dort zu Hause.

    >> Eine Schande ist dieser provozierte Bruderkrieg allemal ! >>

    Ist es jetzt ein Bruderkrieg, oder sind Russen dort eingefallen ?

    Sie sind wirklich ratlos. Sie haben schon den richtigen Namen.


  • Nein, so einfach ist dieser Krieg nicht.
    Nicht die Amerikaner sind mit Panzern und Kanonen in der Ukraine, sondern die Russen.
    Die Krim wurde von einer der drei Sicherheitsmächte ( Russland ) besetzt.
    Gegen jedes intern. Recht, werden Fakten in einem anerkannten Staat ( Ukraine ) militärisch geschaffen.
    Alle weiteren Verschwörungstheorien sind Blödsinn !
    Der Krieg sollte jetzt enden, die Menschen vor Ort leiden und sterben.
    Der geschürte Hass wird Jahrzehnte überdauern.
    Zukünftige vernünftige ( friedliche ) Politiker, werden hier viel Arbeit leisten müssen.
    Eine Schande ist dieser provozierte Bruderkrieg allemal !
    Wer wird hier wohl bezahlen für die zerstörte Infrastruktur...

  • @ elly müller

    >> Solange die Waffenlieferungen der Russen für die Separatisten weiter gehen, so lange gibt es Krieg! >>

    Schicken Sie uns doch mal ein Foto ( Handy-Foto genügt ) mit einem Nachweis der russischen Waffenlieferungen.

    Denn ohne Beweise könnte man auch behaupten, dass die Junta-Schurken vor dem Kampf LAUT furzen.....! :-)


  • Wieseo finde ich diesen BBC Bericht in keiner deutschen Zeitung. Oder hat ihn doch irgendeine veröffentlicht?: The untold story of the Maidan massacre http://www.bbc.com/news/magazine-31359021

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