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Ukraine-Krise Kanadas neue Außenministerin steht auf russischer Sanktionsliste

Die neue kanadische Außenministerin Freeland steht auf einer Sanktionsliste und darf nicht nach Russland einreisen. Hintergrund ist der Konflikt um die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland.
1 Kommentar
Die neue kanadische Außenministerin hat lange als Journalistin in Kiew und Moskau gearbeitet. Quelle: Reuters
Chrystia Freeland

Die neue kanadische Außenministerin hat lange als Journalistin in Kiew und Moskau gearbeitet.

(Foto: Reuters)

Moskau Die neue kanadische Außenministerin Chrystia Freeland darf nicht nach Russland einreisen. Freeland stehe seit 2014 auf einer Sanktionsliste, bestätigte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau am Mittwoch der Agentur Interfax. Kanada hatte damals Einreiseverbote gegen russische Politiker verhängt wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Moskau reagierte mit Gegensanktionen. Eine Streichung von der Liste sei nur auf Gegenseitigkeit möglich, sagte der Sprecher.

Freeland (48) ist kanadisch-ukrainischer Abstimmung und hat lange als Journalistin in Kiew und Moskau gearbeitet. Als Parlamentsabgeordnete der Liberalen in Kanada setzte sie sich 2014 für die Ukraine ein. Der neue Ministerpräsident Justin Trudeau machte sie 2015 zur Außenhandelsministerin. In dieser Funktion brachte sie das umstrittene Freihandelskommen Ceta mit der Europäischen Union (EU) zu einem erfolgreichen Abschluss. Am Dienstag wurde sie zur Außenministerin berufen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Ukraine-Krise: Kanadas neue Außenministerin steht auf russischer Sanktionsliste"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.