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Ukraine-Krise Kiew meldet neue russische Panzer in der Ostukraine

Trotz des Waffenstillstands haben sich im Osten der Ukraine Regierungstruppen und Separatisten auch am Freitag Kämpfe geliefert. Mehr als zwanzig russische Panzer haben nach Angaben aus Kiew die Grenze überquert.
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Im Osten der Ukraine wird immer noch gekämpft. Quelle: Reuters
Soldaten der Regierung bei Debalzewe

Im Osten der Ukraine wird immer noch gekämpft.

(Foto: Reuters)

Kiew Mehr als zwanzig russische Panzer haben nach Angaben eines ukrainischen Militärsprechers die Grenze zur Ukraine überquert. Sie näherten sich der von prorussischen Separatisten besetzten Stadt Nowoasowsk südöstlich von Mariupol, teilte der Sprecher am Freitag weiter mit. Auch zehn Raketenwerfersysteme und mehrere Busse mit Kämpfern seien über die Grenze gebracht worden. Trotz der vereinbarten Waffenruhe sei in den vergangenen Tagen militärische Ausrüstung aus Russland in die Ukraine transportiert worden, fügte der Militärsprecher hinzu.

Die Küstenstadt Mariupol ist von strategisch wichtiger Bedeutung. Sie liegt zwischen der Grenze und der von Russland annektierten Krim. Bereits im vergangenen Jahr hatte die ukrainische Regierung gewarnt, die Separatisten könnten mit russischer Hilfe versuchen, eine Landverbindung zu der Halbinsel erobern

Trotz des vereinbarten Waffenstillstands haben sich im Osten der Ukraine Regierungstruppen und prorussische Separatisten auch am Freitag Kämpfe geliefert. Die Rebellen hätten in den vergangenen 24 Stunden Stellungen der Regierung 49 Mal mit Artillerie, Raketen und gepanzerten Fahrzeugen angegriffen, teilte ein Sprecher des ukrainischen Militärs mit. Dabei habe es auch einen Beschuss im Bezirk Mariupol gegeben.

Die Separatisten beschuldigten die ukrainischen Regierungstruppen ebenfalls, die Waffenruhe zu verletzen. So habe es einen Angriff auf Wohngebiete nach der Stadt Donezk gegeben habe, teilte der Nachrichtendienst der Separatisten mit. Dabei sei eine Frau getötet worden.

Die in Minsk ausgehandelte Waffenruhe sollte eigentlich seit Sonntag gelten. Die Rebellen haben danach aber den für sie wichtigen Verkehrsknotenpunkt Debalzewe erobert.

  • rtr
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27 Kommentare zu "Ukraine-Krise: Kiew meldet neue russische Panzer in der Ostukraine"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • So,so ,jeden Freitag meldet Kiew neue russische Panzer in der Ukraine.Ist das vielleicht eine Freitagsdemo ? Wo bleibt eigentlich die OSZE ?Sitzen die in Kiew in der Bar ?Wo bleibt die Satellitenüberwachung der NSA ?Wo die Drohnen ?Für eine seriöse Berichterstattung wäre es wohl richtig alle zu Verfügung stehenden Quellen auszuwertenDas gibt´s aber bei den "Qualitätsmedien" nicht mehr.

  • war kiew diesesmal schlauer, und hat die deztschen kennzeichen von den Panzern abgemacht? es ist schon lustig, wenn poto pausenlos die Russen antanzen sieht, was?

  • http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/36733-russische-panzer-in-ukraine-us-senator-hetzt-mit-falschen-bildern#14241907157921&if_height=9645

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/37006-dwn-jetzt-auch-mit-falschen-russen-panzerfotos#14241909547622&if_height=4777

  • Friedliebend, stimmt!
    Als vor nicht all zu langer Zeit ukrainische Soldaten über die russische Grenze flohen wurden Sie medizinisch versorgt!
    Hunderttausende Flüchtlinge die nach Russland flohen werden dort von Russland versorgt! Russlandstämmige Deutsche sollen zusammen mit den regiemkritschen Aktifisten kämpfen! Jetzt liefert Russland Gas in die Ostukraine für die notleidende Bevölkerung! Ach es gibt soo viele Beispiele!

  • "Jetzt ist die freie Welt viel besser informiert, ..." hier stimme ich Ihnen überein! Sagen, schreiben, kann man vieles, aber das Gesagte oder Geschriebene mit Beweisen zu untermauern ist sehr schwer. Aber auch leicht, wenn man die Wahrheit erzählt! ;-)

    Und ja, die Ukraine wurde schon mehrmals erobert, aber auch mehrmals befreit. Und raten Sie mal von wem!? Ja genau, von Russland! Und Ukraine wurde auch von Russland gebildet, aus Gebieten verschiedener Regionen anderer Ländereien zusammengesetzt. In die Grenzen, in der man sie heute wiederfindet.

    Aber DAS, was sie vorschlagen, ist ungeheuerlich und unverantwortlich! Das man in solcher angespannten Situation noch Waffen liefert!!!
    Da sollten Sie lieber an ihre Mitbürger denken!!!

  • @ Herr Lord DraCool

    >> Waffenstillstand ist gut um Nachschub zu bekommen. >>

    Den braucht die Junta jetzt auch dringend. Falls die Mobilisierung doch noch klappen sollte, gibt es wieder frisches Kanonenfutter.

    >> wenn in 2-3 Tage eine neue russische Offensive schlägt Richtung Mariumpol? >>

    Richtung Mariupol wird mit Sicherheit seitens der Aufständischen eine Offensive erfolgen. Denn die Stadt, die zur Donetsker Volksrepublik gehört, muss von der Junta befreit werden. Es folgen dann auch noch Slawjansk, Kramatorsk, etc.

    Alle von der Junta okkupierten Gebiete der Novorossia werden befreit.

    Bevor der Ansturm nach Kiew erfolgt. Denn die Junta hat Ukraine weit ausgedient und muss ausgerottet werden.

    Vorher wird es in diesem Lande leider keinen Frieden geben !

    Merken Sie sich mal den Ablauf, Sie Junta-Troll ! Genau so wird es kommen.

    Auch die Ami-Waffen werden nichts daran ändern, ausser dass die Russen im Gegenzug gleiche Mengen ( oder mehr ) von Waffen nach Lateinamerika liefern werden.

    Seitens Kuba, Nicaragua, Venezuela, etc. liegen schon Anfragen vor.

  • Sehr geehrter Herr John Schmidt, Und was sonnst hätten Sie erwartet wenn so eine Großmacht wie Russland sich mit so einem Land wie die Ukraine anlegt? Was wollen Sie messen? Die Ukraine ist chancenlos. Wenn sie keine Waffen bekommt, und zwar, sehr bald, ist sie verloren. Nicht zum ersten mal in ihrer Geschichte wird sie erobert. Aber das ist kein Grund, stolz zu sein. Es sind nicht mehr diese Zeiten wenn Russland der ganzen Welt erzählen konnte was es wollte. Jetzt ist die freie Welt viel besser informiert, und außer Russland-internen Medien ist wenig gegen die Wahrheit ausrichten.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • vom "... der Bekannter meiner Tante 3. Grades hat gehört ..." zu den Fakten:

    nach der Zurückeroberung alleine des Knotenpunktes Debalzewo, haben die Aufständischen Schwierigkeiten die Munition und die zurückgebliebene Waffen abzutransportieren. Alleine die Munition musste mit Waggons ins Landesinnere weggeschafft werden.
    Nach der Informationen der Donezker Presse Stelle, hat man lange nicht so viele Waffen zurückgelassen, als aus allen Umzingelungen davor.

  • Sehr geehrter Herr Otto Pankrath, Regen Sie sich nicht auf! Wenn die Ukrainer sich so völlig irren dann wird dort jetzt Frieden herrschen und ich werde in wenigen Tagen blöd aussehen weil ich fast 100% von der weiteren russischen Offeniv sicher bin, und zwar, sehr bald. Also bitte nicht aufregen. Abwarten. In wenigen Tagen wird sich zeigen, ob die Ukrainer sich irren. Oder Sie.

  • Mein lieber ukrainischer Kollege, Herr DraCool, wie sie selbst erkennen können, keiner glaubt mittlerweile an irgendwelchen russischen Invasion in der Ukraine, außer wahrscheinlich des Wunsches der ukrainischen Generäle und Regierungsbeamten, die noch etwas mehr Zeit benötigen, um das Land endgültig auszurauben. Ich hoffe Sie und auch restliche ukrainische Bevölkerung erkennen es früh genug, bevor es noch was übrig bleibt.

    zur Statistik:
    Griwna = 30$ (8,20$ Ende 2013)
    Warmwasser +280%
    Elektrozität +60%
    Goldreserven von 24,26 Mrd.$ auf 6,45Mrd.$ gefallen
    durchschnittlicher monatlicher Gehalt auf 50,-€ gerutscht
    Fabriken und Werke schließen
    Bevölkerung wandert aus (Großteil nach Russland)

    Willkommen in die Wirklichkeit!!! Und das ist erst der Anfang!!!

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