Ukraine-Krise Russland bestätigt Teilnahme an Gas-Gesprächen

Russland hat die Einladung der EU-Kommission zu neuen Verhandlungen im Gasstreit mit der Ukraine angenommen. Energieminister Alexander Nowak will nach Brüssel reisen, um dort auch über das „Winterpaket“ zu sprechen.
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Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte, dass es bei dem Treffen auch um die Probleme bei der Gasversorgung der von prorussischen Separatisten kontrollierten ostukrainischen Gebiete gehen werde. Quelle: picture alliance / AP Photo
Zu Gesprächen bereit

Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte, dass es bei dem Treffen auch um die Probleme bei der Gasversorgung der von prorussischen Separatisten kontrollierten ostukrainischen Gebiete gehen werde.

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MoskauDer russische Energieminister Alexander Nowak hat eine Einladung der EU-Kommission zu neuen Verhandlungen im Gasstreit mit der Ukraine an diesem Montag angenommen. Er werde nach Brüssel reisen, um über die Umsetzung des Ende Oktober zwischen Russland und der Ukraine vereinbarten „Winterpakets“ zu sprechen, sagte Nowak am Freitag bei einer Konferenz in Krasnojarsk.

Russland verlangt von der Ukraine eine Vorauszahlung für Lieferungen im März. Das bislang bezahlte Gas reiche nur noch bis zum Wochenende, hatte der Energiemonopolist Gazprom gewarnt. Die EU vermittelt im Gaskonflikt zwischen den beiden Ländern.

Bei den Gesprächen in Brüssel solle es auch um die Probleme bei der Gasversorgung der von prorussischen Separatisten kontrollierten ostukrainischen Gebiete gehen, sagte Nowak. Derzeit ist die Belieferung des Donbass mit Gas nicht gesichert.

Moskau wirft der Führung in Kiew vor, die Region absichtlich zu blockieren und die humanitäre Lage im Krisengebiet zu verschärfen. Die Ukraine spricht von Problemen wegen Kriegsschäden an Leitungen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Ukraine-Krise: Russland bestätigt Teilnahme an Gas-Gesprächen"

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  • >> Moskau wirft der Führung in Kiew vor, die Region absichtlich zu blockieren und die humanitäre Lage im Krisengebiet zu verschärfen. >>

    Moskau sollte den Gashahn Richtung Ukraine zudrehen. Auch als Gegensanktion gegen die dekadente EU. So für ein halbes Jahr.

    Dann wollen wir mal die Energieversorger-Strategen hier aufjaulen hören.

    Mit ihrem Unabhängigkeitsgejaule von der Gasversorgung aus Russland.

    Auf dem Mond gibt es nämlich kein Gas. Und die Amis exportieren laut ihrer Gesetzgebung keines.

    Bezug aus der IS-Region wäre noch möglich.

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