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Ukraine-Krise Russland will sich für EU-Sanktionen nicht rächen

Russland will die EU-Sanktionen nicht mit Gegenmaßnahmen beantworten. Diese „Hysterie“ sei „einer Großmacht nicht würdig“ sagt Sergej Lawrow. Der Westen könnte indes ganze Wirtschaftszweige des Landes boykottieren.
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow bestätigt, dass Russland nach den EU-Sanktionen „keine Aktionen nach dem Grundsatz 'Auge um Auge'“ vorbereiten werde. Quelle: dpa

Der russische Außenminister Sergej Lawrow bestätigt, dass Russland nach den EU-Sanktionen „keine Aktionen nach dem Grundsatz 'Auge um Auge'“ vorbereiten werde.

(Foto: dpa)

Moskau Russland wird nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow auf die Sanktionen der EU und der USA wegen des Ukraine-Konflikts nicht mit gleicher Münze heimzahlen. „Wir bereiten keine Aktionen nach dem Grundsatz 'Auge um Auge' vor“, sagte Lawrow am Montag auf einer Pressekonferenz in Moskau. Sein Land werde die neue Lage nüchtern angehen. Zwar habe Präsident Wladimir Putin angekündigt, dass Russland die Strafmaßnahmen nicht ignorieren könne. „Aber in Hysterie zu verfallen und einen Schlag mit einem Gegenschlag zu beantworten, ist einer Großmacht nicht würdig.“

Die EU und die USA haben nach dem vermutlichen Abschuss eines malaysischen Verkehrsflugzeuges über dem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet in der Ostukraine ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Bei dem Absturz der Maschine kamen alle 298 Insassen ums Leben. Am Nachmittag beraten die EU-Botschafter in Brüssel über eine weitere Sanktionsrunde, bei der die EU erstmals ganze russische Wirtschaftszweige einbeziehen würde. Die USA haben angekündigt, danach ihre Sanktionen ebenfalls zu verschärfen.

  • rtr
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