Ukraine-Krise Steinmeier sieht neue Kriegsgefahr

Im Osten der Ukraine toben die heftigsten Kämpfe seit Wochen. Eine Kolonne mit schwerem militärischem Gerät rollt auf Donezk zu. Bundesaußenminister Steinmeier warnt vor einer neuen Zuspitzung der Krise.
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Lage in Donezk droht weiter zu eskalieren

Astana/SchachtarskAußenminister Frank-Walter Steinmeier hat vor einer neuen Zuspitzung des Konflikts im Osten der Ukraine gewarnt. „Wir müssen jetzt sehr achtgeben, dass wir nicht zurückgeraten in einen Zustand auch militärischer Auseinandersetzungen, den wir schon überwunden zu haben glaubten“, sagte Steinmeier am Montag bei einem Besuch in der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan.

Der SPD-Politiker appellierte an die Konfliktparteien, sich auf den Boden der Waffenstillstands-Vereinbarungen von Minsk zurückzubewegen. Trotz der Vereinbarungen vom September hatte es am Wochenende bei Kämpfen zwischen ukrainischen Einheiten und prorussischen Separatisten wieder Tote gegeben.

Insgesamt starben in dem Konflikt bereits etwa 4000 Menschen. Steinmeier kündigte an, noch am Montagabend mit der neuen EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini über den Ukrainekonflikt zu beraten. Der Außenminister wird am Abend in Berlin zurückerwartet.

Währenddessen wurden Lastwagen, Panzer und Haubitzen gesichtet: Eine Kolonne mit schwerem militärischem Gerät hat sich am Montag auf die ostukrainische Rebellenhochburg Donezk zubewegt. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten unter anderem von mehr als einem Dutzend Lastwagen, mindestens sechs Panzern sowie Haubitzen. Die Lastwagen waren ohne Kennzeichen unterwegs.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte es Berichte über massive Truppenverstärkungen in den Rebellengebieten in der Ostukraine gegeben. In der Region gibt es derzeit die heftigsten Kämpfe seit Wochen.

  • afp
  • dpa
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28 Kommentare zu "Ukraine-Krise: Steinmeier sieht neue Kriegsgefahr"

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  • Ein sehr interessanter Artikel des ehemaligen Staatssekretärs Willy Wimmer (CDU) unter H. Kohl und Rechtsanwalt.

    «Das deutsche Volk will in Frieden und in Freiheit mit allen Staaten und Völkern in Europa und in der Welt leben»

    -

    Interview mit Willy Wimmer* zur bevorstehenden Friedenskonferenz in Berlin

    Auszug. Russland hat nach der deutschen Wiedervereinigung und dem temporären Ende der Teilung Europas sehen müssen, dass weder von einem «gemeinsamen Haus Europa» noch von einer angemessenen Berücksichtigung des räumlich grössten Landes der Erde die Rede sein kann. Es gibt bis heute einen «roten Faden» für die westliche Politik gegenüber Russland: entweder ausplündern lassen oder völlige Unterwerfung. Im Weigerungsfall wird Russland aus Europa hinausgeschmissen.

    -

    Weiterlesen: http://www.seniora.org/krieg-frieden/deutschland/577-das-deutsche-volk-will-in-frieden-und-in-freiheit-mit-allen-staaten-und-voelkern-in-europa-und-in-der-welt-leben

  • Einfach lächerlich....gestern wurden die Russischen Maschinen auch in SWR gemeldet, aber mit dem Zusatz, dass die Maschinen nicht den Luftraum der NATO verletzt haben !!
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    Aber die NATO fliegt an den Grenzen Russlands herum...will auch noch große Manöver abhalten und provoziert die Russen.....davon allerdings keine Rede !!
    Sie soll ein Popanz und eine Russenhass, sowie Angst und Panik geschürt werden.
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    Es gibt übrigens keinen NATO-Luftraum, sondern Nationale- und Internationale Lufträume....Die Nationalen Lufträume hat Russland nie verletzt !!

  • Herr Steinmeir sollte dafür sorgen, dass Merkels Dummgeschwätz bezüglich dr Ukraine aufhört.
    Die Ukraine gehörtnicht in die EU und schon gar nciht in die NATO.
    Wollen wird zum 3. Mal den russ. Kontinent angreifen?

  • Walter Gerhartz
    volle Zustimmung. Genau so ist es

  • Ist ja gut und schön, was Steinmeier da sagt.
    Abr er muß auch mal bedenken, dass der Westen die Krise ert augelöt hat.
    Putin ist nicht veratwrtlich für die Toden auf dem Maidanplat.
    Solange wir so eine Obam-hörige Kanzlerin haben wird sich ichts ändrn und diese frau wird Europa noch in en 3. WKführen
    Darüber sollte Steinmeir drigend nachdenken.
    Aucu die NATO ist völlig aus dem Ruder gelaufen und spielt sich heute als Bestimmer über Krieg und Frieden auf

  • und was hat Katalonien mit der Ukraine zu tun? Überhaupt nichts

  • sogar in der Tagesschau
    erst informieren - dann posten

  • Sind wir so sauer auf die Russen, weil sie der Frau Merkel zuvor kommen? Wir wollen doch unbedingt Kriege. Das 1. Zeichen war doch schon: Weg von der Landesverteidigung zur Invasionsarmee. Wir wollen doch überall einmarschieren und kein anderer darf uns zuvor kommen.Jetzt schleifen wir unsere Sozialsysteme um Geld für die kriegskasse zu erhalten. Die gewinne aus dem Rauschgiftanbau/-Handel in Afghanistan reichen wohl nicht mehr. Dort ist alles, Dank der Bundewehr, explodiert, wenn die Meldungen der Medien stimmen. Wo sind unsere Friedensziele nach 1945 nur geblieben?? Sieht so christliche Politik aus: Verachtung des eigenen Volkes und Unterstützung nur noch für Ausländer bzw. Islam (Tötet Andersgläubige).

  • "Steinmeier sieht neue Kriegsgefahr"

    Der Kriegstreiber warnt vor sich selbst, man wir nur noch
    verar...t .
    War das nicht Montag an dem Steinmeier immer warnt.
    Der sollte mal den Tag wechseln.

  • Nachrichtensprecher Steinmeier ist wieder mal voll ausgelastet. Er reist in der Weltgeschichte herum, schwatzt jedem die Tasche voll und warnt ständig mit bedenklichem Gesicht. Aber er ist nicht allein, denn die kpl. Bundesregierung ist in ähnlich hektischer Aktivität tätig, was suggerieren soll, daß man sehr beschäftigt ist letztendlich das beste für seine persönlichen Bezüge leistet. Dabei sein ist alles.

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