Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ukraine Putin ruft bei Obama an

Angesichts der Ukraine-Krise haben die USA angekündigt, schweres Militärgerät nach Osteuropa zu verlegen. Nun reagiert Russland. Doch statt zu starken Worten greift der russische Präsident Putin diesmal zum Telefon.
26.06.2015 - 02:08 Uhr 6 Kommentare
US-Präsident Barack Obama im Oval Office - im Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Foto ist vom 1. März 2014. Nun hat sich die Szene wiederholt. Quelle: Reuters
Barack Obama am Telefon

US-Präsident Barack Obama im Oval Office - im Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Foto ist vom 1. März 2014. Nun hat sich die Szene wiederholt.

(Foto: Reuters)

Washington Der russische Staatschef Wladimir Putin hat mit US-Präsident Barack Obama über den Konflikt in der Ukraine beraten. Putin habe Obama am Donnerstag angerufen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Auch über den Vormarsch der Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) im Nahen Osten und die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm sei gesprochen worden. Es war das erste Telefonat der beiden Politiker seit Februar.

Putins Anruf erfolgte nur zwei Tage nachdem die USA angesichts der Ukraine-Krise angekündigt hatten, erstmals schweres Militärgerät in osteuropäische Nato-Staaten zu verlegen, die zu Zeiten des Kalten Krieges unter dem Einflussbereich Moskaus standen. Außerdem kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Anfang der Woche an, dass die Militärallianz ihre Eingreiftruppe auf 30.000 bis 40.000 Soldaten erweitern will.

"Präsident Obama hat die Notwendigkeit betont, dass Russland seine im Minsker Ukraine-Abkommen eingegangenen Verpflichtungen einhält", erklärte das Weiße Haus. "Das beinhaltet den Rückzug aller russischen Soldaten und aller russischer Ausrüstung von ukrainischem Territorium." Der Westen wirft Moskau vor, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine mit Waffen und Truppen zu unterstützen. Dies hat Putin wiederholt zurückgewiesen.

Bei den Kämpfen im Osten der Ukraine wurden innerhalb von 15 Monaten mehr als 6500 Menschen getötet. Trotz eines im Abkommen von Minsk vereinbarten Waffenstillstandes kommt es weiter tagtäglich zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Separatisten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • afp
    Startseite
    Mehr zu: Ukraine - Putin ruft bei Obama an
    6 Kommentare zu "Ukraine: Putin ruft bei Obama an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Putin: Russland hat keine aggressiven Pläne und kann auch keine haben
      Russland bedroht niemanden und ist laut Präsident Wladimir Putin bestrebt, alle Streitfragen ausschließlich auf politischem Wege zu regeln. Das erklärte er am Donnerstag bei einem Festempfang für Absolventen von Militärhochschulen in Moskau.
      „Russland ist ein weltoffenes Land, das sich für die Festigung von Zusammenarbeit und Partnerschaft mit allen einsetzt, die dazu bereit sind“, betonte er.
      „Wir haben keine aggressiven Pläne und können auch keine haben“, fügte er an. „Wir bedrohen niemanden und sind bestrebt, alle Streitfragen ausschließlich mit politischen Mitteln zu lösen.
      -
      Wir respektieren das Völkerrecht und die Interessen anderer Länder.“

    • Was interessant ist aber nicht in den Medien erwähnt wird. Ukrainischer Präsident Poroschenko räumt ein, der Sturz von Wiktor Janukowytsch sei ein Putsch gewesen.
      -
      Der gegenwärtige Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat den Obersten Gerichtshof der Ukraine aufgefordert, zu erklären, dass sein Vorgänger, Wiktor Janukowytsch, im Rahmen einer illegalen Vorgehensweise gestürzt worden sei; das bedeutet mit anderen Worten, dass die auf Janukowytsch folgende Regierung – und damit auch Poroschenko in seiner Funktion als Präsident – durch einen Putsch und nicht im Rahmen eines demokratischen oder gar verfassungsmäßigen Prozesses an die Macht kam.
      -
      »Ich fordere das Gericht auf, zu erklären, dass das ›Gesetz zur Aberkennung des Präsidententitels von Victor Janukowytsch‹ verfassungswidrig ist.«

    • China hat am Freitag einen Bericht über die Lage der Menschenrechte in den USA veröffentlicht. Der Bericht dient als Antwort auf den am Vortag vom US-Außenministerium veröffentlichten Report über Verletzungen der Menschenrechte weltweit.
      -
      Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150626/302950706.html#ixzz3eABFO3AX
      -
      Sehr gut. Endlich werden die vielen Menschenrechtsverletzungen auch der USA systematisch aufgearbeitet und der USA politisch vorgehalten. Der nächste Schritt sollte sein, auch die andauernden Verletzungen des Völkerrechts durch die USA, z.B. die zahlreichen völkerrechtswidrigen Kriege der USA seit 1945, aufzuarbeiten und in die politische Arena einzubringen.
      -
      Die UN wäre hier m.E. das richtige Gremium. Ein Gesamtbericht zu den Menschenrechtsverletzungen und den Verletzungen des Völkerrechts durch die USA sollte dann in die UN-Vollversammlung eingebracht werden.

    • Merkel und Ihre Regierung ist so ziehmlich das Dümmste was man seit Jahren gesehen hat !!
      -
      Sie verheizt unsere Arbeitplätz zugunsten der wahnsinnigen Amis und deren NAZI-Brüdern in der Ukraine.
      Sie weis ganz genau, dass die Argumente der Amis erstunken und erlogen sind und Russland diesen Konflikt überhaupt nicht verschuldet hat.
      -
      WEG MIT DIESER VASALLEN-REGIERUNG.....ABER SOFORT !!!

    • Deutsche Wirtschaft fordert sofortigen Stopp der Russland-Sanktionen
      -
      Für den Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft „übertreffen die aktuellen Entwicklungen selbst unsere schlimmsten Befürchtungen“. Die Exporte dürften 2015 um neun Milliarden Euro einbrechen. Daher fordere man einen sofortigen Stopp der Strafmaßnahmen.
      -
      Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft fordert ein Ende der Sanktionen gegen Russland. „Die aktuelle Entwicklung übertrifft selbst unsere schlimmsten Befürchtungen“, sagte der Ausschussvorsitzende Eckhard Cordes am Freitag in Berlin. Die Exporte nach Russland dürften in diesem Jahr um ein Viertel oder neun Milliarden Euro einbrechen, nachdem sie bereits 2014 um 6,5 Milliarden Euro gefallen waren. „Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze.“ Besonders mittelständische Firmen in Ostdeutschland seien gefährdet. Daher sei ein „Einstieg in den Ausstieg aus den Wirtschaftssanktionen“ notwendig, so Cordes.

    • >> "Das beinhaltet den Rückzug aller russischen Soldaten und aller russischer Ausrüstung von ukrainischem Territorium." >>

      Die Russischen Soldaten in der Ukraine haben sich als "RENTNER" maskiert, die Waffen haben die Marsmännchen vorbeigebracht.

      Das alles muss sich zurückziehen. Die Amis selbst können ihre Blackwater-Schlächter weiterhin verstärken und auch schwere Waffen an die Junta liefern.

      Unfassbar, was die Yankies sich herausnehmen.

      Putin sollte mit den Amis nicht telefonieren, sondern ORDNUNG in der Region schaffen. Denn jegliches Telefonat mit Verbrechern ist verlorene Zeit und lindert das Leiden der Zivilbevölkerung nicht.

      Der Ukrainer-Konflikt ist durch KEIN Minsker Abkommen zu lösen, wenn die Konfliktparteien miteinander NICHT kommunizieren.

      Russland sollte seiner internationalen Pflicht hinsichtlich Schutz seiner Minderheiten im Ausland ( und das sind ca. 20 Mio. Russen in der Ukraine ) endlich mal nachkommen und weniger Kriegstourismus ( Lawrov und Konsorten ) und Telefonate ( Obamas und Merkels ) betreiben.

      Die Mittel haben die Russen dazu. Ein Beispiel aus jüngster Geschichte mit der Krim auch. Das Gebrülle von dämlichen Obamas und Merkels sollte sie dabei nicht stören. Bellende Hunde beißen bekanntlich auch nicht.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%