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Ukrainischer Gaskonzern appelliert EU-Länder sollen Gasverträge mit Russland kündigen

Nächste Runde im Gasstreit: Naftogaz-Chef Andrij Kobolew fordert die EU-Länder zur einseitigen Änderung aller Gasverträge mit Russland auf. Stattdessen soll ein gemeinsamer Markt der EU inklusive der Ukraine entstehen.
3 Kommentare
Naftogaz-Chef Andrij Kobolew vor dem Logo des Gaskonzerns. Quelle: AFP

Naftogaz-Chef Andrij Kobolew vor dem Logo des Gaskonzerns.

(Foto: AFP)

Bratislava Der Chef des ukrainischen Gaskonzerns Naftogaz hat die EU-Länder zur einseitigen Änderung aller Gaslieferverträge mit Russland aufgefordert. „Mit (dem russischen Gaskonzern) Gazprom zu verhandeln ist unrealistisch. Die Verträge müssen einseitig geändert werden“, sagte Naftogaz-Chef Andrij Kobolew in einem Interview der slowakischen Tageszeitung „Pravda“ (Mittwoch-Ausgabe). Anstelle bisher bestehender bilateraler Verträge von EU-Ländern mit Gazprom solle ein gemeinsamer Markt der EU inklusive der Ukraine entstehen, in dessen Rahmen Gas frei gehandelt werde.

Von der Slowakei forderte Kobolew, sie müsse ihre Gaslieferungen an die Ukraine deutlich erhöhen, was derzeit durch bestehende Verträge zwischen der Slowakei und Gazprom verhindert werde. Die Slowakei ist zu nahezu hundert Prozent von russischem Gas abhängig, das über das Nachbarland Ukraine geliefert wird. Seit September 2014 liefert die Slowakei über den sogenannten „Reverse flow“, also die Umkehr der Gastransport-Richtung von West nach Ost, Gas an die Ukraine.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Ukrainischer Gaskonzern appelliert: EU-Länder sollen Gasverträge mit Russland kündigen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • NAFTAGAZ::LÄUFT:: KAMIKAZE
    ..........................
    der ukrainische gaskonzern zahlt seine schulden
    an gazprom nicht und fordert jetzt andere Staaten
    auf, verträge mit gazprom einseitig zu ändern..
    ..
    erst Vertragsbruch und dann Nötigung..!!
    ES LEBE DIE UKRAINISCHE DEMOKRATIE.!!
    ........................................

  • auf einen gemeinsamen Energiemarkt konnte sich die EU bisher nie einigen. Das würde ich begrüßen... nur was hat die Ukraine da verloren? Die Ukraine hatte bis zu Beginn des Konfliktes wesentlich weniger zahlen müssen als wir und doch nicht bezahlt.
    Klar, ändern wir doch einfach mal einseitig die Verträge... mache ich im privaten Bereich doch auch ständig. Ach nein, denn das wäre ja Rechtsbruch... also doch nicht. Hält man sich nicht an Verträge, verliert man jede Glaubwürdigkeit und Rechtsbruch zieht Bestrafung mit sich.

  • Jetzt kommt so langsam raus was die Amis wollen.