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Ukrainischer Premier Jazenjuk „Das war Schmiergeld aus Russland“

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk spricht im Interview unter anderem über die Krise in seinem Land. Dabei macht er deutlich: Ein Schuldenschnitt muss her – auch wenn das Putin nicht passt.
25.10.2015 - 20:08 Uhr
Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk: „Meine Reformen waren unpopulär. Das war ein politisches Selbstmordkommando.“ Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Arsenij Jazenjuk im Interview

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk: „Meine Reformen waren unpopulär. Das war ein politisches Selbstmordkommando.“

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Kiew Vor etwa 600 deutschen und russischen Wirtschaftsvertretern hat Arseni Jazenjuk zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin eine große Investorenkonferenz eröffnet. Viele erlebten den 41-jährigen Premier dabei als Meister von Missionen, die wollte er auch im Interview anschließend deutschen Unternehmern unterbreiten.

Herr Ministerpräsident, fast zwei Jahre nach Ausbruch der Euro-Maidan-Revolution in Kiew ist die ukrainische Wirtschaft am Boden, das Land in offener Konfrontation mit Russland, viele beklagen einen Reformstau. Sehen Sie Licht am Ende des Tunnels?
Als ich im Februar 2014 Premierminister wurde, hatten wir gerade noch 10.000 Dollar auf unserem Regierungskonto bei der Zentralbank, aber 73 Milliarden Dollar Staatsschulden. Nach der illegalen Annexion der Krim und Russlands Invasion im Donbass haben wir 20 Prozent der ukrainischen Wirtschaft verloren. Wir haben also gewaltige politische, soziale und militärische Herausforderungen zu bestehen. Wir konnten jetzt aber immerhin unsere Wirtschaft stabilisieren und drei harte Konsolidierungspakete durchbringen.

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