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Umfrage AfD in Brandenburg stärkste Kraft

Bei den Landtagswahlen in Brandenburg könnte die AfD einer Umfrage zufolge stärkste Kraft werden. Würde der Ministerpräsident direkt gewählt, sähe es anders aus.
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Andreas Kalbitz führt die AfD in Brandenburg in den Wahlkampf. Sachsens AfD-Chef Jörg Urban und Björn Höcke, Thüringer AfD-Chef, unterstützen ihn (von links nach rechts). Quelle: dpa
AfD-Politiker Kalbitz, Urban und Höcke in Chemnitz

Andreas Kalbitz führt die AfD in Brandenburg in den Wahlkampf. Sachsens AfD-Chef Jörg Urban und Björn Höcke, Thüringer AfD-Chef, unterstützen ihn (von links nach rechts).

(Foto: dpa)

PotsdamKnapp drei Monate vor der Landtagswahl in Brandenburg legen die AfD und die Grünen einer Umfrage zufolge in der Wählergunst stark zu. Das zeigt der an diesem Dienstag veröffentlichte Brandenburg-Trend des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des RBB-Fernsehmagazins „Brandenburg Aktuell“ und Antenne Brandenburg.

Die AfD gewinnt demnach gegenüber der Umfrage von infratest dimap vom April zwei Prozentpunkte hinzu und wäre mit 21 Prozent stärkste Kraft. Die Grünen erreichen ein Plus von fünf Prozentpunkten und kämen auf 17 Prozent.

Wenn am Sonntag Wahl wäre, hätte das regierende rot-rote Bündnis der Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr. Danach erreicht die SPD mit 18 Prozent (minus 4 Punkte) Platz zwei. Gefolgt von der gleichauf mit den Grünen liegenden CDU (minus 3 Punkte) mit 17 Prozent und den Linken mit 14 Prozent (minus zwei Punkte). Die FDP käme mit konstant 5 Prozent ebenfalls in den Landtag. Die Freie Wähler erhielten in der Umfrage vier Prozent der Stimmen.

Wenn Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) direkt gewählt werden könnte, läge er der Umfrage zufolge mit 48 Prozent vorn. Sein CDU-Herausforderer Ingo Senftleben könnte nur mit elf Prozent rechnen. Den AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz wünschten sich nur acht Prozent der Befragten als Regierungschef.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung Ende Mai waren CDU und AfD gleichauf mit 20 Prozent vorn. Die SPD landete mit 19 Prozent dahinter. Die Linke erreichte 18 Prozent, die Grünen 12 und die FDP 5 Prozent.

Mehr: Die Mehrheit der Deutschen will keinen Regierungswechsel, sondern einen Fortbestand der Großen Koalition in Berlin.

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  • dpa
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