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Umfrage Bush sammelt wieder Sympathiepunkte

US-Präsident George W. Bush scheint sein Allzeit-Tief überwunden zu haben: Einer Umfrage zufolge hat er wieder mehr Rückhalt in der Bevölkerung für seine Politik - obwohl er sich auf einer Pressekonferenz erneut einen peinlichen Verbrecher leistete.
Findet wieder mehr Unterstützung im eigenen Land: US-Präsident George W. Bush. Foto: dpa Quelle: dpa

Findet wieder mehr Unterstützung im eigenen Land: US-Präsident George W. Bush. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB WASHINGTON. Grund für die besseren Umfragewerte seien der erfolgreiche Verlauf der Parlamentswahl im Irak und ein verbesserter Ausblick für die einheimische Wirtschaft, hieß es in Umfrage der US-Medien ABC News und Washington Post am Montag. 47 Prozent der Befragten seien derzeit mit der Arbeit von Bush zufrieden.

Im November war die Zustimmung noch auf ein Allzeit-Tief von 39 Prozent gesunken. Die jüngste Umfrage ergab für Bush den besten Wert seit März 2005, als sich 50 Prozent der Befragten mit seiner Arbeit zufrieden gezeigt hätten.

Nach den zuletzt schlechten Werten Grund hatte Bush in den vergangenen Wochen eine aggressive Kampagne gefahren, um die US-Bürger wieder für sich zu gewinnen. Dabei hatte er sich in einer Reihe von Ansprachen an seine Landsleute gewandt, zuletzt am Sonntagabend zur besten Sendezeit im US-Fernsehen.

Für neues Aufsehen sorgte Bush jedoch wenig später mit einem Versprecher auf einer Pressekonferenz. Dabei verwechselte er Saddam Hussein mit Osama bin Laden. Bush verwies auf Gefahren im Anti-Terror-Kampf durch Geheiminformationen, die an die Presse durchsickern. So sei Ende der 90er Jahre bekannt geworden, dass die Regierung Osama bin Laden auf die Spur gekommen sei, weil er ein spezielles Telefon benutzt habe. „Und wissen Sie was passiert ist? Saddam ... Osama bin Laden änderte sein Verhalten“, verhaspelte sich der US-Präsident. Bereits früher hatte sich Bush bei öffentlichen Auftritten verbale Ausrutscher geleistet.

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