Umfrage Griechen glauben an Verbleib in Euro-Zone

Wir bleiben in der Euro-Zone: Die Griechen sind optimistisch. Laut einer Umfrage glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, dass der Staatsbankrott abgewendet wird und das Land in dem gemeinsamen Währungsraum bleibt.
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Die Bevölkerung in Griechenland ist laut einer Umfrage zuversichtlich. Quelle: dpa

Die Bevölkerung in Griechenland ist laut einer Umfrage zuversichtlich.

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In Griechenland wächst nach neuen Milliardenhilfen der Euro-Partner einer Umfrage zufolge die Zuversicht in der Bevölkerung. Erstmals seit Beginn der Schuldenkrise glaubt mit 60 Prozent eine Mehrheit, dass der Staatsbankrott abgewendet wird, wie eine Erhebung des Instituts MRB im Auftrag der Sonntagszeitung "Real News" ergab.

Demnach gehen sogar 75 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr Land den gemeinsamen Währungsraum nicht verlassen wird. Allerdings erwarten 83 Prozent zugleich weitere Sparmaßnahmen der Regierung. "Es gibt eine zunehmende Zahl von Leuten, die der Auffassung sind, dass wir in der Euro-Zone bleiben und unsere Zusagen einhalten müssen, weil es keinen anderen Ausweg gibt", sagte MRB-Experte Dimitris Mavros.

Die vorliegende sowie zwei weitere Umfragen zeigen ferner, dass die regierende konservative Partei Neue Demokratie von Ministerpräsident Antonis Samaras in der Wählergunst vorne liegt. Nicht weit dahinter rangiert allerdings das Linksbündnis Syriza, das vehement gegen den Sparkurs Front macht.

  • rtr
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9 Kommentare zu "Umfrage: Griechen glauben an Verbleib in Euro-Zone"

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  • Nein, werden die "Märkte" nicht. Sicher würde es den deutschen Bürgern mit einer starken DM besser gehen, aber für die Märkte liegt dich mit einer Einheitswährung viel mehr Monopoly-Geld im Topf. Wer würde sich schon die Mühe machen die griechische Drachme zu "retten"?

    Hätten wir die Nationalwährungen nicht aufgegeben, wäre der Schuldenstand in den Krisenländern deutlich niedriger, weil ihnen keiner so hohe Kredite gewährt hätte.

  • Und wr hat diese Umfrage mal wieder gemacht?
    Tja, die Göppels-Propaganda funktioniert offenbar mittlerweile in ganz Europa. Bravo für die Verdummung
    Fragt sich nur, wie lange es klappt

  • Glauben können die Griechen dass ja, aber nur bis zur deutschen Bundestagswahl, danach ist Schluß mit lustig ... und tschüß Greece.
    Mir wäre viel lieber, Deutschland würde den Euro aufgeben.
    Vielleicht werden „die Märkte = die Banken“ die deutsche Bundesregierung zukünftig zu diesem Schritt zwingen. Schwarzgelb und Rotgrün sind ja eh nur die an Fäden gezogenen Marionetten der Banken und Börsen. Politik für die Märkte und gegen das eigene Volk!

  • Die steigende Erwerbslosigkeit und Massenarmut in Griechenland, Spanien, Portugal, ... wird diese Länder dazu zwingen aus dem Euro auszusteigen und ihre eigene Währung abzuwerten, damit neue Investitionen Erwerbsarbeit bringen können. Schulden werden diese länder keine bedienen, sondern die Bürgschaften der Nordländer werden fällig werden und taget-kredite sowie hinterlegte Staatsanleihen dieser Länder werden abgeschrieben werden müssen. Dies ist nur eine Frage der Zeit. Die Euro-politiker können noch eine Weile die Schuldenspirale nach oben drehen, aber spätestens wenn die Eurozone insgesamt mit mehr als 120 % des Bruttosozialprodukts verschuldet ist, wird der Friede vorbei sein, soziale Aufstände werden die Gefahr von Bürgerkriegen fördern. Dazu kommt noch der Schuldenkrieg von den USA und Japan. Sie fördern einen hohen Eurokurs, der keiner wirtschaftlichen Realität mehr entspricht. Wir brauchen dringend eine Wahlalternative: www.wa2013.de Ansonsten droht Europa eine soziale Katastrophe, die in Teilen wie Griechenland, Spanien und Portugal schon Wirklichkeit ist. In Frankreich und Italien wächst ebenfalls bereits die ERwerbslosigkeit und Armut. Unter dem Euro bleibt die Wettbewerbsfähigkeit von Spanien, Portugal, Griechenland, Italien und Frankreich zu gering, als dass eine REzession verhindert werden könnte. Selbst Irrland wird durch die Schuldenlast erdrückt werden. Dazu kommen weiterhin die Risiken der Banken, bei denen 10 Billionen und noch mehr ungeklärte Schuldenblasen dicken. Wann wird sich dieser Sprengstoff selbst entzünden. Man kann es nur hinausschieben, aber wie lange? Hier kann nur ein Wunder helfen!


  • Welch eine Blöd-Überschrift. Die Frage stellt sich weder für Griechenland noch für Brüssel.

    Unsere Ersparnisse schlummern teils in bad banks... Sagt doch schon alles.

  • Es geht Ihnen ebend noch nicht schlecht genugt. Mal sehen wie im nächsten Jahr denken ?

  • Es wird sehr von den gewählten Politikern abhängen: Demagogen in den Südländern werden dem Volk Freiheit statt Knute versprechen, Reichtum statt Sparen. Früher oder später werden wir jemanden haben der die Regeln brechen wird. Dann wird sich herausstellen, ob die dummen deutschen Schäfchen (und die der andern Geberländer) immer noch zum Zahlen bereit sind, ob die dummen deutschen Schäfchen ihr bis zum Burnout hart zusammengeschutteltes Geld den in der Sonne faul rumliegenden Südländern geben wollen - mit NICHTS als Gegenleistung

  • Die Griechen bleiben so lange im Währungsraum, solange in Deutschland die Blockparteien regieren. In D glaubt man immer noch das Märchen von "Uns geht´s gut".
    Meine Beobachtung ist ein ganz andere: in München habe ich diese Tage noch nie soviel Menschen gesehen, die in der Innenstadt den Müll durchsuchen; [...]. Leute macht endlich die Augen auf und beginnt Parteiprogramme zu lesen! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Griechenland bleibt zwar in der Eurozone, aber den Griechen kein Euro in der Tasche. Was für ein Erfolg!!!

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