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Umleitung der Erdgas-Pipeline Kritik an „South-Stream“-Leitung durch Türkei

Russland will sein Pipeline-Projekt „South Stream“ unbedingt realisieren, muss aber gewisse Hürden in Osteuropa umgehen. Eine geplante Umleitung durch die Türkei sorgt für Kritik aus Bulgarien. Putin reagiert genervt.
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Die Gas-Pipeline „South Stream“ nahe der serbischen Hauptstadt Belgrad: Gazprom will das Projekt unbedingt realisieren. Quelle: dpa

Die Gas-Pipeline „South Stream“ nahe der serbischen Hauptstadt Belgrad: Gazprom will das Projekt unbedingt realisieren.

(Foto: dpa)

SofiaBulgarien hat die von Russland angekündigte Umleitung der Erdgasleitung South Stream durch die Türkei als „schlechteste Variante“ für Europa bezeichnet. Die Verbraucher in der Europäischen Union bekämen dann einen weiteren Vermittler bei der Versorgung mit Erdgas.

„Warum müssen wir in Europa noch einen Vermittler haben?“, kritisierte der Vize-Regierungschef und ehemalige EU-Abgeordnete Iwajlo Kalfin am Samstag in einem Interview des staatlichen Radios in Sofia.

Russland hatte überraschend die South-Stream-Pläne zur Versorgung Südeuropas über eine Leitung durch das Schwarze Meer nach Bulgarien aufgegeben. Präsident Wladimir Putin warf Bulgarien vor, die Umsetzung des Projekts blockiert zu haben. Kalfin wies das zurück: „South Stream wurde gestoppt, weil es unmöglich ist, es zu bauen.“

Sofia hatte die Vorbereitung zum Bau der bulgarischen Teilstrecke im Juni auf Eis gelegt, nachdem die EU-Kommission rechtliche Bedenken angemeldet hatte.

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  • dpa
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