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UN-Bericht 3500 Todesopfer bei syrischen Protesten

Die UN ist zutiefst besorgt um die Situation in Syrien: Das Hochkommissariat schätzt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der regierungskritischen Proteste auf mehr als 3500.
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Proteste gegen das syrische Regime in Tripolis. Quelle: Reuters

Proteste gegen das syrische Regime in Tripolis.

(Foto: Reuters)

Kairo/BeirutSeit Beginn der regierungsfeindlichen Proteste vor acht Monaten sind in Syrien mehr als 3500 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen. Das erklärte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, am Dienstag.

Sie äußerte sich zutiefst besorgt über die jüngste Entwicklung. Am vergangenen Mittwoch hatte die Regierung von Präsident Baschar al-Assad zwar der Friedensinitiative der Arabischen Liga zugestimmt. Doch seitdem seien Berichten zufolge mehr als 60 Menschen von Militär und Polizei getötet worden.

In der Gesamtzahl enthalten seien auch 19 Todesopfer, die am Sonntag während des muslimischen Opferfestes Eid al-Adha getötet worden seien. Die syrische Regierung hat das Land für ausländische Journalisten weitgehend abgeriegelt.

Immer wieder erscheinen jedoch Amateur-Videos im Internet, die das Vorgehen der Regierungstruppen gegen Regimekritiker dokumentieren. Die syrische Führung hatte versprochen, die Truppen aus den Straßen abzuziehen und sich für ein Ende der Gewalt einzusetzen.


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  • dpa
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