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UN-Vollversammlung Suu Kyi sagt Teilnahme ab

Bei der diesjährigen UN-Vollversammlung in New York steht unter anderem auch die Sicherheitslage in Myanmar auf dem Plan. Nun hat die Regierungschefin Suu Kyi ihre Teilnahme abgesagt - bisher ohne Angabe von Gründen.
13.09.2017 - 08:41 Uhr Kommentieren
Die Friedensnobelpreisträgerin äußerte sich bislang kaum zu der Verfolgung muslimische Minderheit der Rohingya in ihrem Land. Quelle: AP
Aung San Suu Kyi

Die Friedensnobelpreisträgerin äußerte sich bislang kaum zu der Verfolgung muslimische Minderheit der Rohingya in ihrem Land.

(Foto: AP)

Rangun Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat ihre Teilnahme an der diesjährigen UN-Vollversammlung in New York abgesagt. Dies teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Rangun mit, ohne nähere Gründe zu nennen. Die Friedensnobelpreisträgerin steht international wegen des brutalen Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die muslimische Minderheit der Rohingya massiv in der Kritik. Suu Kyi führt seit vergangenem Jahr in dem südostasiatischen Land als „Staatsrätin“ praktisch die Regierung.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mittlerweile etwa 370 000 Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Suu Kyi äußerte sich bislang kaum zu der Verfolgung. Sie machte „Terroristen“ für den Konflikt verantwortlich. An der UN-Generaldebatte am Sitz der Vereinten Nationen in New York nehmen alljährlich im September Staats- und Regierungschefs aus aller Welt teil. An diesem Mittwoch will sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in Myanmar befassen.

Hunderttausende Angehörige muslimischer Minderheit auf der Flucht

Im Vielvölkerstaat Myanmar, dem ehemaligen Birma, ist die große Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens. Die Rohingya gehören zur muslimischen Minderheit. Die jüngste Gewaltwelle hatte am 25. August mit Angriffen von Rohingya-Rebellen auf Polizei- und Militärposten in der Unruheprovinz Rakhine begonnen. Die Rohingya sind staatenlos, seit das damalige Birma ihnen 1982 die Staatsbürgerschaft aberkannte. Vor der aktuellen Massenflucht waren bereits rund 400 000 von ihnen nach Bangladesch geflohen.

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