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Ungarischer Bischof wettert gegen den Papst „Das sind keine Flüchtlinge, das ist eine Invasion“

Ungarns Premier Orban ist für seine markigen Sprüche bekannt. Auch in der Flüchtlingskrise nimmt er kein Blatt vor den Mund. Rückendeckung erhält er nun von einem Bischof, der ebenfalls scharf gegen Migranten wettert.
08.09.2015 Update: 08.09.2015 - 17:01 Uhr 215 Kommentare
„Die meisten von ihnen verhalten sich sehr arrogant und zynisch“, sagte der ungarische Bischof Kiss-Rigo. Quelle: Reuters
Flüchtlinge in Ungarn.

„Die meisten von ihnen verhalten sich sehr arrogant und zynisch“, sagte der ungarische Bischof Kiss-Rigo.

(Foto: Reuters)

Berlin In Ungarn hat sich Bischof Laszlo Kiss-Rigo mit scharfen Worten gegen den Solidaritätsappell von Papst Franziskus in der Flüchtlingskrise gewandt. Franziskus hatte zu mehr Solidarität und Hilfe für Flüchtlinge aufgerufen. „Ich appelliere an alle Pfarreien, religiösen Gemeinschaften, Klöster und Wallfahrtsorte in ganz Europa (...), eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag nach dem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz in Rom.

Seine Heiligkeit liege falsch, erklärte der Bischof für Szeged-Csanád, einer Region im Süden Ungarns unweit der Grenze zu Serbien, die in den vergangenen Wochen von starken Migrationsströmen betroffen war. „Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion“, betonte Kiss-Rigo laut „Washington Post“. „Sie kommen hierher mit dem Ruf 'Allahu Akbar' (Gott ist groß) und wollen uns erobern.“

Kiss-Rigo fürchtet, wie er es beschreibt, dass Europa von Menschen überschwemmt werde, die nur so täten als seien sie Flüchtlinge. In Wahrheit stellten sie aber eineernste Bedrohung“ für die christlichen Werte des Kontinents dar.

Der Bischof hat auch kein Verständnis dafür, dass die Mehrheit der Migranten, die die Grenze in Südungarn überquert haben, Syrer seien, die wegen des Krieges in ihrer Heimat geflüchtet seien. Die meisten von ihnen bräuchten keine Unterstützung, weil sie genügend Geld besäßen, sagte Kiss-Rigo.

Ärgerlich findet er überdies, dass die Flüchtlinge überall ihren Müll herumliegen ließen und sich zugleich weigerten, die ihnen angebotenen Lebensmittel anzunehmen. „Die meisten von ihnen verhalten sich sehr arrogant und zynisch“, sagte Kiss-Rigo, der seit neun Jahren in einem Gebiet Bischof ist, in dem rund 800.000 Katholiken leben.

SPD fordert Papst zum Handeln auf
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215 Kommentare zu "Ungarischer Bischof wettert gegen den Papst: „Das sind keine Flüchtlinge, das ist eine Invasion“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn es tatsächlich die Absicht der USA sein sollte, Deutschland / good old europe zu destabilisieren und in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand zu überführen, dann wäre dies der offizielle Anlass, die europäischen Oststaaten militärisch aufzurüsten. Gegenüber Russland könnten die USA behaupten, dass dies nur geschähe, um ein Übergreifen der westeuropäischen Unruhen auf den Ostteil Europas zu verhindern.

  • anderer Vorschlag!

    1.) Boykott von Medien die Zensieren
    Mein Spiegelabbo ist gekündigt.
    2.) Arbeiten wir an unserer Work-Live Balance
    Weniger ist mehr, mehr Freizeit genießen und weniger arbeiten, Das heisst auch weniger Steuern!!!!!!
    So wird das was man muss da ansetzen wo es richtig wehtut beim Geld!!

    Was meinen sie was passiert wenn der Spiegel auf einmal signifikant weniger Auflage hat!!!! Dann Wacht sogar Augstein auf wenn der eigene Rock brennt.

    Und weniger Steuern, da werden unsere Regierenden ganz schnell merken das die Welcome-Fraktion außer Labern nicht sehr viel beiträgt!!

  • Mit dem Ausdruck "good old europe" haben die USA außerdem zum Ausdruck gebracht, dass sie Europa aufteilen. In einen alten und in einen neuen, brauchbaren Teil. Dieser neue Teil sind die europäischen Ostblockstaaten, die sich auffällig querstellen, was eine europaweite Verteilung der Flüchtlinge anbelangt, obwohl die Oststaaten jährlich rund 55 Milliarden an EU-Geldern als Entwicklungshilfe bekommen. Könnte diese Verweigerungshaltung der Oststaaten ebenfalls durch die USA beeinflusst worden sein, damit sich die Mehrheit der Flüchtlinge in Deutschland ansiedelt? Mein Gefühl sagt mir: Nicht die Flüchtlinge müssen aus Deutschland / Europa raus, sondern der Einfluss einer unbelehrbaren US-Regierung. Gleichzeitig sollte good old europe seine Beziehungen zu Russland überdenken, eine erneute Annäherung wäre hier gar nicht so verkehrt.

  • Wenn ich die letzten Kommentare lese, fühle ich mich in meiner Ansicht nur bestärkt.
    Mit Ruhe und Sachlichkeit ist schon immer mehr erreicht worden als mit Pöbelei und Geschrei. Man sollte auch mal überlegen, welche westliche Nation sich in den heutigen Krisengebieten am meisten eingemischt hat. Doch nicht etwa die USA?

  • Na, hier ist ja was los!
    Zunächst einmal Dank an die HB-Redaktion, die hier Meinungsäußerungen zuläßt und vernünftig moderiert.
    Die vielen Klagen über Zensur bei anderen Medien kann ich nur bestätigen. Bin nicht Pediga o. ä. Die Redaktionen scheinen es zu genießen, ihrem - freundlich ausgedrückt - Meinungsjournalismus ohne lästige Leserkommentare frönen zu können. Mir erscheinen Merkel und die anderen geradezu verrückt in ihrer "Flüchtlings"-Mania, und merkwürdig ist es, nun einem ungarischen Bischof dankbar sein zu müssen, der einige Dinge wieder gerade rückt.
    Aber im Internet schimpfen und meckern hilft nicht. Wir können von unseren europäischen Nachbarn lernen, die sofort auf der Straße sind, wenn ihnen etwas nicht passt. Demonstrieren und streiken, und sich auf keine Partei verlassen, das ist es, was wir Deutsche wieder lernen müssen. Auch sinnvoll: Auf abgeordnetenwatch Fragen an die Politiker stellen. Man bekommt auch Antworten.

  • Sie Schlauberger sollten mal bedenken das die Polen, Tschechen usw es den Nazis zu verdanken haben das sie 40 Jahre die Linken am bein hatten. die Ihre Länder gründlich zerstört haben.
    Ich verstehe sehr gut das diese Menschen nein sagen.
    Wenn sie und Ihre Gesinnungsgenossen, die halbe Welt aufnehmen um Ihr Land zu ruinieren dann verlangen sie nicht das andere Ihnen folgen diese Länder haben das Recht nein zu sagen.
    In 2 Jahren wird man die Deutsche Linke in ganz Europa hassen.
    Dumm und Dümmer ich glaube es nicht,
    Sie denken weil die Deutschen Harz IV bekommen geht das auch für alle :-)
    mal sehen wann damit Schluss ist mal gespannt was ihre neuen Freunde dazu sagen.

  • Deutschland ein Hippie-Staat?

    "Der britische Politologe Anthony Glees kritisiert den deutschen Kurswechsel in der Asylpolitik scharf. In einem Interview im Deutschlandfunk behauptet er, dass die Briten kein Verständnis dafür hätten. "Viele meinen, die Deutschen haben hier ihr Gehirn verloren", sagt Glees.

    Glees empört sich besonders darüber, dass Deutschland EU-Gesetze außer Kraft setze – obwohl es gerade in der Griechenland-Krise auf die Einhaltung der Regeln bestanden hat. Deutschland verhalte sich als "Hippie-Staat", der nur von Gefühlen geleitet werde, kritisiert er.

    Nach dem Dublin-Abkommen müssen Asylbewerber eigentlich in dem EU-Land registriert werden, in das sie zuerst einreisen. Diese Vereinbarung hat die Bundesregierung für Flüchtlinge aus Syrien zuletzt aufgehoben, indem sie ihnen ein Asylverfahren in Deutschland versprach."

    Staaten wie Ungarn haben unter diesem deutschen Hippie-Staat zu leiden, da Ungarn die EU-Gesetze anwendet.

  • Wer sich einmal die Mühe macht, sich über die gewaltsamen Auseinandersetzungen in den Asylunterkünften zwischen den verschiedenen Flüchtlingsgruppen zu informieren, muß über das, was auf unser Land zukommt, zutiefst besorgt sein.
    Die Protagonisten der uneingeschränkten Willkommenskultur übersehen geflissentlich, daß die von uns abverlangte Toleranz gegenüber den Einwanderern stets auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruht. Strikte Ablehnung ist genauso wenig angezeigt, wie eine unterwürfige Anbiederung unter Verleugnung unserer freiheitlichen Errungenschaften.

  • Der Stil mancher Kommentare kann einen nur ankotzen. Möge es der Herrgott verhindern, dass diese Scharfmacher und Oberschlauberger selbst einmal in die Situation dieser Flüchtlinge kommen. Auch die Politiker der ehemaligen Ostblockländer sollten sich mal daran erinnern, wer ihren Länder nach dem Zusammenbruch der UdSSR mit Milliarden geholfen hat. Solidarität ist keine Einbahnstrasse, auch nicht in Richtung ehemaliger Warschauer Pakt-Staaten. Sie sollten sich gemeinsammit den Scharfmachern in unserem Land mehr als schämen. Es geht hier immer noch um Menschen. Den ung. Bischoff sollte der Pabst absägen. Einen schönen Abend noch.

  • Sorry, das war gerade meine Antwort auf Herrn Viktor Jarosh, zwei Kommentare tiefer.

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