Ungarns Ministerpräsident Orban sieht Christentum als letzte Hoffnung Europas

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban kritisiert den liberalen Migrationskurs führender Politiker – und setzt seine Hoffnungen in das Christentum.
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„Das Christentum ist unsere letzte Hoffnung.“ Quelle: dpa
Viktor Orban

„Das Christentum ist unsere letzte Hoffnung.“

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BudapestDer ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die für die Rechte von Flüchtlingen und Asylbewerbern eintreten, die Schließung angedroht. „Wenn sie mit ihren gefährlichen Tätigkeiten nicht aufhören, werden wir sie einfach aus dem Land weisen, wie mächtig oder reich sie auch immer sein mögen“, sagte der rechts-nationale Politiker am Sonntag in seiner jährlichen „Rede zur Lage der Nation“ in Budapest – und wirbt damit einmal mehr für eine restriktive Flüchtlingspolitik.

Führende Politiker in Berlin, Paris und Brüssel hätten mit ihrem liberalen Migrationskurs „den Weg für den Niedergang des Christentums und der Ausbreitung des Islam bereitet“, sagte Orban. „Das Christentum ist Europas letzte Hoffnung.“

Orban zeichnete in seiner Ansprache ein Bild von einem Westeuropa, das von Muslimen regelrecht überrannt wird. „Gebürtige Deutsche werden aus den meisten deutschen Großstädten verdrängt, denn Migranten besetzen immer die großen Städte zuerst“, sagte Orban. Bald werde der Islam vom Westen und vom Süden her auch vor den Toren von Staaten wie Ungarn stehen, sagte er.

Das ungarische Parlament beginnt am kommenden Dienstag mit der Erörterung eines Gesetzespakets, das neue Repressionen gegen NGOs aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe beinhaltet. Es sieht eine 25-prozentige Strafsteuer für materielle Hilfen aus dem Ausland sowie die Verhängung eines Aufenthaltsverbots für NGO-Mitarbeiter in grenznahen Zonen des Landes vor.

Weiter muss eine Zivilorganisation, die Flüchtlingen und Asylbewerbern helfen will, künftig über eine Genehmigung des Innenministeriums verfügen. NGOs, die sich nicht an diese Bestimmung halten, können mit hohen Geldstrafen belegt und schließlich behördlich aufgelöst werden.

Für das Gesetz, das ein Verbot von NGOs ermöglicht, braucht die Orban-Regierung eine Zweidrittelmehrheit, über die sie derzeit nicht verfügt. Es wird damit gerechnet, dass dieses Gesetz oder sogar das ganze Gesetzespaket erst nach der Parlamentswahl am 8. April zur Abstimmung gelangen wird. Orbans Fidesz-Partei werden gute Chancen zugebilligt, im nächsten Parlament eine Zweidrittelmehrheit zu erringen.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Ungarns Ministerpräsident: Orban sieht Christentum als letzte Hoffnung Europas"

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  • Herr Holger Narrog@ Der Prinz hat gegen die Türken große Verdienste aber bei Wien war er nicht dabei, dafür als Oberkommandierender der polnische König. Jeder Rückgang der Bevölkerung im überbevölkerten Europa ist ein Fortschritt. Die Umwelt hält so viele Menschen nicht aus, von daher ist ein weiterer Zuzug ein Verbrechen.

  • Herr Spiegel...es waren neben deutschen Fürsten die polnischen Lanzenreiter die Prinz Eugen seinerzeit vor Wien gegen den türlischen Sultan zur Hilfe kamen.

    Ich denke nicht, dass es eine "Rettung" geben kann. Europa ist sehr fruchtbar. Die Europäer inklusive der Osteuropäer verweigern sich seit Jahrzehnten der Fortpflanzung. Insofern ist eine Neubesiedelung durch andere Völker die Konsequenz. Es stellt sich lediglich die Frage wie man diese Umvolkung sinnvoll organisiert.

  • Herr Orban und seine Freunde werden das Abendland retten. Die Partei des Halbmonds und ihre Freunde werden scheitern.

  • Es wird Zeit das die Kreuzritter wieder aufstehen.

  • Wenn ich als Deutscher meine Verwandtschaft betrachte, dann sehe ich linksgrün versiffte Gerontakraten, Islamisierer und feige verweichlichte Mainstreammitläufer. Finis Germania.

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