Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Uno-Vollversammlung Obama will schnell Palästinenserstaat

US-Präsident Obama vermittelt in seiner Rede zwischen Israel und Palästina. Er fordert die rasche Schaffung eines Palästinenserstaates, aber auch die Anerkennung Israels durch die Palästinenser. Vom Iran verlangte Obama "berechenbar" zu bleiben.
Kommentieren
US-Präsident Obama: Schnell einen Palästinenserstaat schaffen. Quelle: Reuters

US-Präsident Obama: Schnell einen Palästinenserstaat schaffen.

(Foto: Reuters)

HB NEW YORK. US-Präsident Barack Obama drückt bei der Schaffung eines Palästinenserstaates aufs Tempo. „Wenn wir im nächsten Jahr hier wieder zusammenkommen, können wir schon ein Abkommen haben, dass uns zu einem neuen UN-Mitglied führt: Einem unabhängigen, souveränen Staat Palästina, der in Frieden mit Israel lebt“, sagte Obama am Donnerstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Der Präsident rief die arabische Welt auf, die Bemühungen der Palästinenser zu unterstützen. „Viele in diesem Raum nennen sich Freunde des palästinensischen Volkes. Jetzt ist es Zeit, diesem Versprechen Taten folgen zu lassen.“ Die Existenz Israels stünde nicht zur Debatte. „Das Abschlachten unschuldiger Israelis ist nicht Widerstand, es ist Unrecht.“

Die Freunde der Palästinenser müssten begreifen, dass sie nur mit friedlicher Absicht und der Anerkennung Israels helfen könnten. Und die Freunde Israels müssten akzeptieren, dass es wahre Sicherheit nur mit einem unabhängigen Palästina gebe, in denen die Menschen mit Würde und Hoffnung leben könnten.

Obama mahnte zudem zur Einhaltung der Menschenrechte. „Sie waren nie unumstritten. Die Tyrannei ist immer noch unter uns - ob durch die Taliban, die Mädchen töten, weil sie in die Schule wollen; ob durch Nordkorea mit einem Regime, das das eigene Volk versklavt; oder ob durch bewaffnete Gruppen in der Demokratischen Republik Kongo, die Vergewaltigung als Waffe einsetzen.“

Der US-Präsident forderte den Iran auf, „berechenbar“ zu bleiben. Als Mitglied der internationalen Gemeinschaft habe das Land Rechte - aber auch Pflichten. Der Iran sei das einzige Land innerhalb des Nichtweiterverbreitungsvertrages für Atomwaffen, das die Friedlichkeit seines Atomprogrammes nicht belegen könne. „Und so etwas hat Konsequenzen. Das internationale Recht ist kein leeres Versprechen.“

Brexit 2019
Startseite

Mehr zu: Uno-Vollversammlung - Obama will schnell Palästinenserstaat

0 Kommentare zu "Uno-Vollversammlung: Obama will schnell Palästinenserstaat"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.