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Unter sieben Prozent China fürchtet schwaches Wachstum

Der weltweite Konjunkturmotor China droht ins Stottern zu geraten. Regierungsberater fürchten ein Wachstum unter der wichtigen Marke von sieben Prozent - das das Land ins Choos stürzen könnte.
13.06.2012 - 14:32 Uhr Kommentieren
Finanzzentrum Shanghai: Der Motor des Milliardenvolks fürchtet geringes Wachstum. Quelle: Reuters

Finanzzentrum Shanghai: Der Motor des Milliardenvolks fürchtet geringes Wachstum.

(Foto: Reuters)

Der hochrangige chinesische Regierungsberater Zheng Xinli warnte, das Wachstum könne im zweiten Quartal unter die für die zweitgrößte Volkswirtschaft wichtige Marke von sieben Prozent fallen. Dies sei wahrscheinlich, falls die Konjunkturdaten für Juni keine signifikante Besserung brächten, zitierte die Zeitung "China Daily" am Mittwoch den stellvertretenden Leiter der Instituts CCIEE, das der Regierung in Peking zuarbeitet.

Die Industriestaaten-Organisation OECD taxiert das Wachstum für das führende Schwellenland in diesem Jahr "nur noch" auf 8,2 Prozent - das wäre der schwächste Zuwachs seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Regierung peilt sogar nur 7,5 Prozent an. Solche für Europa sehr hoch anmutenden Wachstumsraten gelten in dem Boomland China als Untergrenze für die Entwicklung der Wirtschaft, um wegen der hohen Zahl auf den Jobmarkt drängender Arbeitskräfte soziale Unruhen in dem Milliardenvolk zu vermeiden. Chinas kommunistische Führung stemmt sich jedoch gegen eine Konjunkturabkühlung: Sie will unter anderem mit dem Ausbau der Verkehrs- und Energienetze das Wachstum stärker auf Touren bringen. Zudem senkte die Zentralbank jüngst den Leitzins, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Wie ein Berater des Finanzministeriums der "China Daily" sagte, dürfte konjunkturell der Boden bereits im Frühjahr erreicht worden sein. "Wenn alles glatt läuft, könnte die Wachstumsdelle im zweiten Quartal liegen. Wenn es schlimmer kommt, dann erst im dritten", sagte Regierungsberater Jia Kang.

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