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Untergrundorganisation fordert "mutige Gesten" von designiertem Regierungschef ETA bietet Dialog über Ende von Gewalt an

Die baskische Untergrundorganisation ETA hat ein Ende der Gewalt in Aussicht gestellt. Der designierte Regierungschef Zapatero müsse jedoch zu «mutigen Gesten» bereit sein, forderte die Organisation.

HB BERLIN. Die ETA ist offenbar bereit, mit der spanischen Regierung in einen Dialog über eine Einstellung der Gewaltakte zu treten. Dies kündigte die Organisation am Sonntag in der baskischen Zeitung «Gara» an. Voraussetzung sei allerdings, dass der designierte Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero zu «starken und mutigen Gesten» bereit sei, heißt es in der Erklärung. Sollte dies nicht der Fall sein, werde der Kampf fortgesetzt.

Die Untergrundorganisation kämpft seit 1968 gewaltsam für die Unabhängigkeit des Baskenlandes. Bei Anschlägen wurden seitdem mehr als 800 Menschen getötet. In der vergangenen Woche hatten die Konservativen in Spanien die Parlamentswahlen verloren, nachdem sie versucht hatten, für Bombenanschläge in Madrid die ETA verantwortlich zu machen, obwohl es Hinweise auf islamistische Täter gab.

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