Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Unterstützung im Sudan-Konflikt angemahnt Annan fordert mehr Friedenseinsatz von Nato und EU

Mit einer Rede von UN-Generalsekretär Annan ist die Sicherheitskonferenz in München am Sonntag fortgesetzt worden. Annan rief EU und Nato zum Engagement im Sudan auf.

HB BERLIN. UN-Generalsekretär Kofi Annan hat in seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz in München Europa und die USA dazu aufgerufen, sich stärker als bisher für gewaltfreie Friedenslösungen in der Welt einzusetzen. Beide Seiten sollten dazu beitragen, die Grundvoraussetzungen für langfristige weltweite Sicherheit zu schaffen, sagte Annan am Sonntag.

Im Zeitalter der gegenseitigen Abhängigkeit müsse man sich von der Vorstellung lösen, dass manche Bedrohungen nur einige Länder beträfen, sagte Annan.

Er forderte die Nato und die EU dazu auf, die Afrikanische Union (AU) im Sudan-Konflikt zu unterstützen. Trotz aller bereits geleisteten internationalen Hilfe könne die AU den Konflikt nicht allein bewältigen. «Es vergeht kein Tag, an dem nicht Menschen sterben, während wir es unterlassen, sie zu schützen», kritisierte Annan in München. Die internationale Gemeinschaft müsse sich dringend darum bemühen, eine Strategie zu finden, die das Töten in der Krisenregion beende.

Startseite