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Urlaub Ab 15. Juni: Griechenland empfängt Touristen aus 29 Ländern

Ausgewählte Reisende dürfen bald wieder ohne Quarantäne in Griechenland Urlaub machen – auch deutsche. Urlauber aus anderen Nationen müssen sich gedulden.
29.05.2020 - 17:18 Uhr Kommentieren
Ausgewählte Touristen können ab Mitte Juni wieder in Griechenlands zweitgrößter Stadt landen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben. Quelle: Reuters
Promenade von Thessaloniki

Ausgewählte Touristen können ab Mitte Juni wieder in Griechenlands zweitgrößter Stadt landen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben.

(Foto: Reuters)

Athen Die deutschen Griechenlandfans können die Koffer packen: Ab 15. Juni dürfen sie wieder zum Urlaub nach Athen oder Thessaloniki fliegen. Zwei Wochen später öffnen auch die griechischen Regional- und Inselflughäfen für den Reiseverkehr aus dem Ausland.

Deutschland steht auf der Liste von 29 Ländern, aus denen Besucher ab Mitte Juni wieder einreisen dürfen. Das griechische Tourismusministerium veröffentlichte den Katalog am Freitagnachmittag. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte bereits vor einigen Tagen in einem Interview angekündigt, deutsche Urlauber seien in seinem Land wieder willkommen.
Griechenland hat ein großes Interesse daran, den Tourismus schnell wieder anzukurbeln. Er steuerte vergangenes Jahr 21 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und war damit eine wichtige Säule der Wirtschaft. Jeder fünfte Job hängt am Fremdenverkehr. „Wir werben um jeden Urlauber“, sagte Tourismusminister Charis Theocharis am Donnerstag im Fernsehsender Antenna.

Die jetzt vom griechischen Corona-Sachverständigenrat ausgearbeitete Liste umfasst Länder, „deren epidemiologische Gegebenheiten denen in Griechenland ähnlich sind“, wie es offiziell heißt. Griechenland selbst hat die Epidemie bisher gut gemeistert. Pro eine Million Einwohner gibt es bisher nur 16 Covid-19-Tote. In Deutschland sind es 103.

Dass Deutschland nun dennoch zu den unbedenklichen Staaten gezählt wird, könnte auch damit zusammenhängen, dass deutsche Reisende für Griechenland eine besonders große Rolle spielen. Sie stellten im vergangenen Jahr mit vier Millionen Besuchern die meisten ausländischen Besucher und brachten knapp drei Milliarden Euro ins Land.

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    Das entsprach 16 Prozent aller Tourismuseinnahmen. Auch Besucher aus Österreich und der Schweiz dürfen ab 15. Juni wieder normal einreisen. Touristen aus China, das für Griechenland seit einigen Jahren ein zunehmend wichtiger Markt wird, sind ebenfalls willkommen.

    Länder mit ungünstigen Corona-Werten ausgeschlossen

    Andere wichtige Herkunftsländer fehlen aber auf der Liste der 29 unbedenklichen Staaten, weil sie ungünstige Corona-Werte haben. Dazu gehören Großbritannien, das vergangenes Jahr die zweitgrößte Reisenation war, sowie Frankreich, Italien und die USA. Diese Staaten gehörten 2019 zu den fünf wichtigsten Märkten für Griechenland. Auch die Niederlande, Polen, Russland, Kanada, die Türkei und Schweden sowie Luxemburg und Belgien stehen nicht auf der Liste.

    Ihre Bürger können zwar ebenfalls nach Griechenland reisen. Sie müssen sich aber bei der Ankunft einem Corona-Test unterziehen und für 14 Tage in Quarantäne – ebenso wie auch bei negativem Testergebnis. Für Reisende aus den 29 jetzt gelisteten Staaten wird es dagegen nur stichprobenartige Corona-Tests geben. Die Liste hebt allerdings nicht auf Nationalitäten ab, sondern auf die Herkunft der jeweiligen Flüge. Das relativiert die Beschränkungen.

    Denn damit könnten beispielsweise Niederländer, Franzosen, Belgier, Luxemburger oder Italiener ungehindert nach Griechenland einreisen, wenn sie mit einem Flug aus Deutschland ankommen. Umgekehrt müssten sich zum Beispiel Deutsche einem Corona-Test und einer Quarantäne unterziehen, wenn sie über Italien nach Griechenland einreisen.

    Nach einer dreimonatigen Corona-Zwangspause öffnen ab Mitte Juni die Hotels in Griechenland wieder. Es gelten allerdings Abstandsregeln und Hygieneprotokolle, wie in den Restaurants und Cafés, die bereits seit Anfang dieser Woche wieder Gäste bewirten dürfen.

    Bis zur Öffnung der Regional- und Inselflughäfen am 1. Juli soll die Liste der unbedenklichen Staaten noch einmal aktualisiert und auch hernach laufend überarbeitet werden. Das kann bedeuten, dass weitere Länder aufgenommen werden, wenn sich deren epidemiologische Gegebenheiten verbessern. Die Überarbeitung könnte aber theoretisch auch dazu führen, dass Länder wieder von der Unbedenklichkeitsliste genommen werden, falls sich dort die Corona-Situation verschlechtert.

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