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Urwahl Italienische Linke wählen Reformer an die Spitze

Matteo Renzi soll die Demokratische Partei Italiens in die nächste Parlamentswahl führen. Der Bürgermeister von Florenz kämpft für eine Reform des Arbeitsrechts und niedrigere Steuern.
09.12.2013 - 07:00 Uhr Kommentieren
Der Hoffnungsträger der Demokratischen Partei Italiens: Matteo Renzi. Quelle: dpa

Der Hoffnungsträger der Demokratischen Partei Italiens: Matteo Renzi.

(Foto: dpa)

Rom Der Bürgermeister von Florenz, Matteo Renzi, hat die Urwahl zum Chef der regierenden Demokratischen Partei in Italien gewonnnen. Nach Ergebnissen aus zwei Dritteln der 9000 Wahllokale entfielen auf den 38-Jährigen rund 68 Prozent der Stimmen. Damit dürfte Renzi die Mitte-Links-Partei von Ministerpräsident Enrico Letta in die nächste Parlamentswahl führen. Letta selbst trat nicht an. Rund zweieinhalb Millionen Italiener gaben Renzi zufolge ihre Stimme ab. An der Wahl konnten alle Italiener über 16 Jahre teilnehmen.

"Nun hängt es von einer neuen Generation ab", sagte Renzi am Sonntag vor Anhängern in seiner Siegesrede. "Jetzt sind wir dran, das Steuer in die Hand zu nehmen". Renzi spricht auch Anhänger der Mitte-Rechts-Parteien an. So gehören niedrigere Steuern zu den Kernelementen seines Programms. Außerdem verlangt er eine Änderung des Wahlrechts, eine Reform des Arbeitsrechts sowie die Abschaffung politischer Privilegien.

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