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US-Abzug Iraker feiern Rückzug der US-Soldaten

Freudenfeste im Irak: Mit Musik und nationalistischen Reden haben die Iraker am Dienstag den Abzug der US-Soldaten aus ihren Städten und Dörfern gefeiert. In Bagdad wurden sogar Süßigkeiten verteilt.
Symbolische Schlüsselübergabe: US-General Daniel Bolger übergibt die Kontrolle über die Städte an den irkaischen General Abboud Qanbar. Quelle: dpa

Symbolische Schlüsselübergabe: US-General Daniel Bolger übergibt die Kontrolle über die Städte an den irkaischen General Abboud Qanbar.

(Foto: dpa)

HB BAGDAD. Polizeibeamte fuhren mit geschmückten Autos durch die Stadt. In der nördlichen Stadt Kirkuk hatten die Feierlichkeiten schon am Montagabend begonnen. In Tikrit, der Heimatstadt von Ex-Diktator Saddam Hussein, ist eine große Parade der irakischen Armee geplant.

Regierungschef Nuri al-Maliki sagte vor Kommandeuren der irakischen Polizei und Armee: "Die Terroristen greifen die Einheit des irakischen Staates und seines Volkes an. Sie versuchen, den Konflikt zwischen den verschiedenen Religionsgruppen wieder anzufachen, indem sie mal in den Vierteln der einen und mal in den Vierteln der anderen Anschläge verüben, aber Gott sei Dank ist dieser Konflikt beendet."

Die US-Truppen, die zuletzt noch in den Städten der Krisenprovinzen Ninive, Salaheddin, Tamim, Bagdad und Dijala stationiert gewesen waren, hatten gemäß dem im Dezember zwischen Bagdad und Washington vereinbarten Truppenabzugsabkommen bis zu diesem Dienstag Zeit, um sich auf ihre Stützpunkte außerhalb der Ortschaften zurückzuziehen. Der komplette Abzug der US-Truppen aus dem Irak ist für Ende 2011 geplant.

Offiziell zeigt sich US-Militärführung zuversichtlich, dass die irakischen Sicherheitskräfte der Herausforderung nach jahrelanger Ausbildung gewachsen sind. Im Vertrauen argwöhnen viele, dass sie doch überfordert sein könnten. Diese Befürchtungen sind angesichts des Gewaltausbruchs in diesem Monat, bei dem mehr als 250 Menschen bei Bombenanschlägen und Schießereien getötet wurden, noch gewachsen.

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